23 May 2026, 18:27

AfD überholt CDU/CSU: Warum die Rechtspopulisten jetzt so stark wachsen

Mit der AfD umgehen

AfD überholt CDU/CSU: Warum die Rechtspopulisten jetzt so stark wachsen

Rechtspopulistische AfD legt in Umfragen stark zu

Die Unterstützung für die rechtsextreme AfD steigt in ganz Deutschland rasant an. Aktuelle Umfragen zeigen, dass die Partei bundesweit die konservative CDU/CSU überholt hat. In Sachsen-Anhalt kommt die AfD mittlerweile auf über 40 Prozent der Wählerstimmen. Der Wandel kommt zu einer Zeit, in der wirtschaftliche Belastungen und die Angst vor sozialem Abstieg immer mehr Menschen in die Arme der AfD mit ihrer harten Linie treiben.

Steigende Preise für Grundgüter wie Lebensmittel, Restaurantbesuche und Reisen belasten die Haushaltskassen. Die anhaltende Inflation frisst die Kaufkraft auf, sodass viele Bürger kaum noch in der Lage sind, ihre Grundbedürfnisse zu decken. Auch die Spritpreise sowie die Kosten für Heizöl und Erdgas sind stark angestiegen – nicht zuletzt wegen des anhaltenden Konflikts mit Beteiligung des Irans.

Die CDU/CSU hat versucht, der AfD durch eine Verschärfung der eigenen Politik in den Bereichen Migration und Arbeitszeiten die Wähler zurückzugewinnen. Doch diese Maßnahmen blieben ohne Erfolg. Einige konservative Kommentatoren fordern inzwischen sogar eine Zusammenarbeit der Union mit der AfD – trotz der umstrittenen Haltung der Rechtspopulisten zu Russland und zum Ukraine-Krieg.

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Die Reaktion der Bundesregierung, darunter ein Tankrabatt, wurde weitgehend als unzureichend kritisiert. Da es keinen überzeugenden Plan gibt, um die wirtschaftliche Not zu lindern, wächst die Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Die Krise verschärft ohnehin bestehende Herausforderungen – vom Klimawandel bis zum Ukraine-Krieg – und untergräbt das Vertrauen in die demokratischen Institutionen weiter.

Experten warnen: Sollte sich der aktuelle Trend fortsetzen, könnte Deutschland bald Schwierigkeiten bekommen, eine Regierung ohne Beteiligung der AfD zu bilden.

Der Aufstieg der AfD spiegelt eine wachsende Verärgerung über wirtschaftliche Instabilität und politische Unsicherheit wider. Ohne wirksame Lösungen wird ihr Einfluss voraussichtlich weiter zunehmen und die politische Landschaft Deutschlands nachhaltig verändern. Die Herausforderung für die etablierten Parteien besteht nun darin, die Sorgen der Wähler zu adressieren, bevor der nächste Wahlkampf beginnt.

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