Assassin's Creed Hexe verliert Spielleiter Benoît Richer – was bedeutet das für Ubisofts Geheimprojekt?
Madlen ScholzAssassin's Creed Hexe verliert Spielleiter Benoît Richer – was bedeutet das für Ubisofts Geheimprojekt?
Ubisofts anstehendes Assassin's Creed Hexe erlebt einen weiteren wichtigen Abgang. Benoît Richer, der Spielleiter des Titels, hat das Projekt kürzlich verlassen und seinen nächsten Karriereschritt bekannt gegeben. Dies folgt auf den Ausstieg des kreativen Leiters Clint Hocking Anfang 2023.
Hocking, der Hexe ursprünglich als Creative Director leitete, verließ das Unternehmen im Februar. Jean Guesden übernahm später seine Position, doch für Richers Nachfolge hat Ubisoft noch keinen Namen genannt. Das Spiel selbst soll sich vom üblichen Open-World- und Action-RPG-Konzept der Reihe abheben.
Schon vor diesen Veränderungen verließ Marc-Alexis Côté, der ehemalige Franchise-Chef von Assassin's Creed, Ubisoft 2022. Er verklagt den Konzern nun wegen "konstruktiver Kündigung" und fordert Schadensersatz in Höhe von 1,3 Millionen kanadischen Dollar.
Unterdessen bestätigte Ubisoft die Veröffentlichung von Assassin's Creed Black Flag Remastered (Resynced) für den 9. Juli 2023. Richer, der nun gemeinsam mit drei weiteren Ex-Ubisoft-Entwicklern das Studio Servo Games gegründet hat, teilte sein neues Vorhaben auf LinkedIn mit.
Die Abgänge hinterlassen Hexe in einer Übergangsphase, während die Entwicklung weiterläuft. Noch ist unklar, wer die Rolle des Spielleiters übernehmen wird. Die Klage von Côté und das anstehende Remaster bringen zusätzliche Dynamik in die sich wandelnde Landschaft des Franchise.






