24 April 2026, 18:59

Berlin E-Prix 2026: GEN4-Bolide und Tempelhof-Doppelrennen sorgen für Hochspannung

Eine Gruppe von Menschen feiert um ein Formel-E-Rennfahrzeug auf einer Rennstrecke, mit einem Stadion voller Zuschauer im Hintergrund.

Berlin E-Prix 2026: GEN4-Bolide und Tempelhof-Doppelrennen sorgen für Hochspannung

Die Uhr tickt für den Berlin E-Prix 2026 – die Teams bereiten sich auf ein Doppelrennen am Flughafen Tempelhof am 2. und 3. Mai vor. Die Veranstaltung findet statt, während der neue GEN4-Formula-E-Bolide für Schlagzeilen sorgt: Mit bahnbrechender Geschwindigkeit und Nachhaltigkeitsmerkmalen setzte er bei seinem jüngsten öffentlichen Debüt Maßstäbe.

Der GEN4 drehte seine ersten öffentlichen Runden auf dem Circuit Paul Ricard und präsentierte dabei beeindruckende Leistungsdaten. In nur 1,8 Sekunden beschleunigt er von 0 auf 100 km/h – schneller als die aktuellen Formel-1-Boliden. Mit bis zu 600 kW (816 PS) liefert er sofortigen Schub ohne Durchdrehen der Räder und markiert damit einen Quantensprung in der Elektro-Renntechnologie.

Das neueste Modell ist zudem der erste Einsitzer in der FIA-Geschichte mit permanentem Allradantrieb. Doch nicht nur Tempo steht im Fokus: Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle – recycelte Materialien und eine vollständig recycelbare Batterie prägen das Design. Während der Tests präsentierte Citroën Racing sogar eine auffällige Tarnlackierung für den neuen Rennwagen.

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In der Meisterschaft führt Pascal Wehrlein mit 83 Punkten, gefolgt von Edoardo Mortara mit 72 Zählern. António Félix da Costa geht als Formfahrer in die Berliner Rennen und will in der Gesamtwertung aufsteigen. Die Strecke in Tempelhof wird dabei eine besondere Herausforderung: Die raue Betonoberfläche führt zu extremem Reifenverschleiß und Hitzeentwicklung – ein Härtetest für Fahrer und Ingenieure gleichermaßen.

Das Doppelrennen in Berlin wird die Fähigkeiten des GEN4-Boliden auf dem anspruchsvollen Tempelhof-Kurs auf die Probe stellen. Während Wehrlein und Mortara um den Titel kämpfen und da Costa nach Podestplätzen strebt, verspricht das Event Hochgeschwindigkeits-Drama. Gleichzeitig unterstreicht das Rennen den Wandel der Formel E hin zu schnellerer und nachhaltigerer Renntechnologie.

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