Berlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel – doch der Umbruch steht bevor
Madlen ScholzBerlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel – doch der Umbruch steht bevor
Berlin Recycling Volleys sichern sich zum zehnten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft
Dieses Sommer holten die Berlin Recycling Volleys ihren zehnten deutschen Meistertitel in Folge. Trotz des Erfolgs war die Saison für das Team jedoch von Schwankungen geprägt, und nun stehen vor der Spielzeit 2023/24 große Veränderungen an.
Den Titel sicherten sich die Berliner mit einem klaren 3:0-Sieg gegen die SVG Lüneburg im Finale. Dennoch räumte Geschäftsführer Kaweh Niroomand ein, dass die Saison unbeständig verlaufen sei, und versprach, solche Probleme in der kommenden Spielzeit zu vermeiden.
Mehrere Leistungsträger verlassen den Verein, darunter Jake Hanes, Nehemiah Mote und Moritz Reichert – insgesamt mindestens sechs Spieler. Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz bleiben dem Team dagegen erhalten. Zudem kehrt Erik Shoji zurück, der bereits zwischen 2014 und 2016 für die Volleys spielte.
Die Position des Cheftrainers ist nach dem Rücktritt von Alexandre Leal und dem Wechsel von Markus Steuerwald zu den Helios Volleys Giesen weiterhin unbesetzt. Als Verstärkung wurde jedoch der Außenangreifer Louis Kunstmann vom VfB Friedrichshafen verpflichtet.
Mit einem neu formierten Kader und unklarer Trainersituation steht der Verein vor einer Übergangsphase. Das Ziel ist deutlich: Nach einem Jahrzehnt der Dominanz, aber einer wackeligen Titelverteidigung, soll wieder mehr Kontinuität aufgebaut werden.






