31 May 2026, 10:27

Betrüger nutzen eBay Kleinanzeigen mit immer dreisteren Tricks

Falsche Zahlung, Rührselige Geschichte, Phishing: Wie man Betrug auf Kleinanzeigen erkennt

Betrüger nutzen eBay Kleinanzeigen mit immer dreisteren Tricks

Online-Kleinanzeigen bleiben für Millionen in Deutschland ein zentraler Marktplatz. Die Plattform, einst als eBay Kleinanzeigen bekannt, verzeichnet heute monatlich über 35 Millionen Nutzer. Doch neben seriösen Angeboten nutzen Betrüger die Plattform weiterhin, um ahnungslose Käufer und Verkäufer mit immer raffinierteren Maschen zu täuschen.

Ein häufiger Trick: Käufer behaupten, sie hätten bereits bezahlt, und schicken gefälschte Zahlungsbestätigungen, um Verkäufer unter Druck zu setzen, die Ware schnellstmöglich zu versenden. Andere spielen mit den Emotionen ihrer Opfer, erzählen rührselige Geschichten von persönlichen Notlagen, um ungewöhnliche Zahlungsmethoden oder überstürzte Lieferungen zu rechtfertigen. Manche Betrüger kapern sogar langjährige, vertrauenswürdige Accounts und missbrauchen deren Glaubwürdigkeit, um neue Opfer zu ködern.

Auch unseriöse Schnäppchen sind ein beliebtes Betrugsmuster: Gauner bieten hochwertige Artikel zu verdächtig niedrigen Preisen an, verlangen dann aber Vorabzahlungen über nicht rückverfolgbare Wege wie Banküberweisungen oder Geschenkkarten. Eine weitere Masche, bekannt als Dreiecksbetrug, besteht darin, Waren zu verkaufen, die der Betrüger gar nicht besitzt – und die Käufer so unfreiwillig zu Komplizen macht.

Mit über 50 Millionen aktiven Anzeigen ist die Plattform ein ideales Ziel für Kriminelle. Manche Betrugsversuche wirken erschreckend echt: Opfer werden auf externe Websites gelockt, um dort sensible Daten preiszugeben. Phishing-Angriffe und gefälschte Zahlungsseiten ergänzen die wachsende Liste der Risiken für Nutzer.

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Da Millionen Menschen täglich auf die Plattform angewiesen sind, bleibt Betrug ein hartnäckiges Problem. Gefälschte Quittungen, traurige Schicksalsgeschichten und Angebote, die zu gut klingen, um wahr zu sein, kosten weiterhin viele Opfer Geld oder Daten. Nutzer werden dringend dazu aufgefordert, Zahlungseingänge eigenständig zu prüfen und persönliche Daten niemals auf unseriösen Seiten einzugeben.

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