Brandenburg kämpft am 5. Mai für mehr Inklusion und Gleichstellung
Brandenburg bereitet sich auf den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen vor
Rund um den 5. Mai wird Brandenburg den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen begehen. Landesweit finden Veranstaltungen statt, die mehr Inklusion und gleiche Rechte einfordern. Das Motto der Proteste – „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ – unterstreicht die Forderungen von Aktivist:innen und Unterstützer:innen.
In Brandenburg leben über 513.400 Menschen mit anerkannten Behinderungen – fast ein Fünftel der Bevölkerung. Davon haben mehr als 268.000 eine Schwerbehinderung. Sozialminister René Wilke (SPD) rief die Bürger:innen zur Teilnahme auf und betonte, dass Inklusion nicht nur an physischen oder digitalen Barrieren scheitere. Auch Einstellungen und Denkweisen müssten sich ändern.
In Fehrbellin werden gemeinsame Fallschirmsprünge und eine Banneraktion auf die Ziele der Proteste aufmerksam machen. In Luckenwalde gibt es einen Rollstuhl-Parcours und Informationsstände am Rathaus. Die Aktionen sollen Menschen mit und ohne Behinderung für das Thema Gleichberechtigung sensibilisieren.
In Potsdam findet am Brandenburger Tor ein buntes „Bambule für Inklusion“ mit Aktivist:innen, Musiker:innen und Comedians statt. Die Veranstaltung soll durch Auftritte und öffentliche Beteiligung Sichtbarkeit für die Sache schaffen.
Die Proteste bringen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen, um für volle Teilhabe in der Gesellschaft zu kämpfen. Mit Aktionen von Fallschirmsprüngen bis hin zu Parcours wollen die Organisator:innen auf anhaltende Herausforderungen aufmerksam machen. Die Initiativen in Brandenburg spiegeln einen breiteren Einsatz wider, um sowohl physische als auch mentale Barrieren im Land abzubauen.






