Brandenburgs Klimaschutz in der Kritik: Naturschützer warnen vor Rückschritten und Haushaltskürzungen
Gebhard auch SchlauchinBrandenburgs Klimaschutz in der Kritik: Naturschützer warnen vor Rückschritten und Haushaltskürzungen
Klimaschützer in Brandenburg haben die Landesregierung scharf für die Zurücknahme von Umweltschutzmaßnahmen kritisiert. Naturschutzverbände attestierten der Politik jüngst ein mangelhaftes Zeugnis in Sachen Klimaschutz. Die Sorge wächst, dass der Klimaschutz in den anstehenden Haushaltsverhandlungen an Priorität verlieren könnte.
Björn Ellner, Landesvorsitzender des Nabu Brandenburg, warnte vor einem Rückschritt bei den bisher erzielten Fortschritten. Er betonte, dass langfristige Klimaschutzinitiativen nicht ausreichend abgesichert würden. Als Beispiel nannte er den Rückzug der Förderung für die Renaturierung von Moorgebieten in der Niederoderbruch-Region.
Joyce-Ann Syrhe vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) teilte diese Bedenken. Sie fürchtet, dass der Klimaschutz bei den künftigen Haushaltsberatungen ins Abseits geraten könnte. Zudem plant das Land, die Finanzierung der Plusbus-Linien zu kürzen, die ländliche Gemeinden verbinden.
Die Landesregierung gerät zunehmend unter Druck wegen ihrer Klimabilanz. Aktivisten verweisen auf das Aus für die Moorförderung und die Kürzungen im ländlichen Nahverkehr als Zeichen einer besorgniserregenden Trendwende. Das „ungenügend“ der Klimaschutzallianz unterstreicht die weitverbreitete Unzufriedenheit mit der aktuellen Politik.






