06 May 2026, 01:04

Brandenburgs Verkehrsminister plant Alkoholverbot in Regionalzügen gegen Gewaltwelle

Schriftzug an einer Zugtür, der das Tragen von Mund-Nasen-Schutz auf öffentlichen Verkehrsmitteln mit Strafen für Nichtbefolgung angibt, mittig in einem Glasfenster.

Brandenburgs Verkehrsminister plant Alkoholverbot in Regionalzügen gegen Gewaltwelle

Zugbegleiter in Deutschland sehen sich einer wachsenden Zahl unprovozierter Angriffe ausgesetzt, wie die Gewerkschaften EVG und GDL berichten. Das Problem hat nun auch Brandenburgs Verkehrsminister auf den Plan gerufen, der strengere Maßnahmen prüft, um die Sicherheit im Regionalverkehr zu erhöhen.

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Robert Crumbach, Verkehrsminister der SPD in Brandenburg, führt viele dieser Vorfälle auf Alkohol zurück. Seinem Dafürhalten nach ist übermäßiger Alkoholkonsum ein zentraler Faktor für die zunehmenden Sicherheitsprobleme, mit denen das Zugpersonal konfrontiert ist.

Als Reaktion erwägt Crumbach ein Alkoholverbot in Regionalzügen. Er schlägt vor, die Einschränkungen zu bestimmten Zeiten oder auf bestimmten Strecken anzuwenden. Der Minister betonte zudem die Notwendigkeit einer ernsthaften Debatte über das Thema und forderte die Behörden auf, die Sorgen der Gewerkschaften ernster zu nehmen.

Das geplante Alkoholverbot soll Angriffe auf Zugbegleiter verringern und die Sicherheit verbessern. Crumbachs Vorschlag wird nun weiter beraten, wobei mögliche Änderungen besonders risikoreiche Zeiten und Strecken in den Fokus nehmen. Die Warnungen der Gewerkschaften haben das Thema an die Spitze der Verkehrspolitik gerückt.

Quelle