06 May 2026, 10:33

Bremen investiert 20,5 Millionen Euro in historische Uni-Gebäude für moderne Lehre

Großes steinernes Universitätsgebäude mit Rundbogenportal, Fenstern und einem Weg, umgeben von grünem Gras, Pflanzen, Bäumen und einem teilweise bewölkten Himmel.

Bremen investiert 20,5 Millionen Euro in historische Uni-Gebäude für moderne Lehre

Der Bremer Senat hat einen 20,5-Millionen-Euro-Plan zur Sanierung zweier historischer Gebäude der Universität Bremen genehmigt. Die Mittel fließen in die Modernisierung der Geisteswissenschaften 1 (GW1) und Naturwissenschaften 1 (NW1), die aus der Gründungszeit der Hochschule stammen. Ziel des auf vier Jahre angelegten Projekts ist es, für Studierende und Mitarbeiter sichere und nachhaltige Räumlichkeiten zu schaffen.

Die Investition wird schrittweise umgesetzt, wobei 18,8 Millionen Euro aus Bundesmitteln im Rahmen der „Beschleunigten-Bau-Initiative“ stammen. Zu den vorrangigen Maßnahmen zählen die Beseitigung gefährlicher Stoffe, die Überarbeitung der Brandschutzsysteme sowie die Erneuerung veralteter technischer Infrastruktur. Damit sollen die Gebäude an moderne Standards angepasst werden, ohne ihren historischen Charakter zu beeinträchtigen.

Neben den Sicherheitsmodernisierungen werden die Räumlichkeiten zu flexiblen, zukunftsfähigen Lern- und Arbeitsumgebungen umgestaltet. Es entstehen neue Lernzonen für Studierende sowie modernisierte Forschungseinrichtungen. Zudem zieht die Hochschulambulanz an einen zentraleren Standort auf dem Campus um und erhält erweiterte Therapieräume, psychologische Labore sowie separate Wartebereiche für Erwachsene und Kinder.

Vertreter der Universität betonen, dass es sich nicht lediglich um eine Sanierung handelt. Durch verbesserte Energieeffizienz und Barrierefreiheit tragen die Maßnahmen dazu bei, den CO₂-Fußabdruck der Hochschule zu verringern. Ziel ist es, den Campus als wettbewerbsfähigen und attraktiven Standort für Wissenschaft zu stärken – mit optimalen Bedingungen für Studierende und Forscher.

Die Arbeiten beginnen stufenweise; die Fertigstellung ist innerhalb von vier Jahren geplant. Die 20,5 Millionen Euro fließen sowohl in akute Sicherheitsverbesserungen als auch in langfristige Nachhaltigkeitsprojekte. Die modernisierten Gebäude sollen dann über Jahre hinweg Lehre, Forschung und klinische Dienstleistungen unterstützen.

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