30 May 2026, 16:22

Bundesregierung plant strengere Regeln für soziale Medien bei Jugendlichen

Prien hält an der Regulierung der sozialen Medien fest

Bundesregierung plant strengere Regeln für soziale Medien bei Jugendlichen

Die deutsche Bundesregierung erwägt strengere Regeln für die Nutzung sozialer Medien durch Kinder und Jugendliche. Bundesfamilienministerin Karin Prien treibt neue Maßnahmen voran, betont jedoch, dass ein ausgewogener Ansatz zwischen Schutz und Selbstbestimmung gefunden werden müsse. Eine Expertenkommission wird im kommenden Monat Empfehlungen vorlegen, bevor endgültige Entscheidungen getroffen werden.

Prien bleibt entschlossen, die Vorschriften für junge Nutzer sozialer Medien zu verschärfen. Sie argumentiert, dass wirksame Politiken Schutz, Teilhabe und Eigenverantwortung vereinen müssten. Ihre Position deckt sich mit Forderungen nach stärkerer elterlicher Aufsicht und einer verbesserten Medienkompetenz.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt warnt hingegen vor einem pauschalen Verbot. Stattdessen setzt er auf gezielte Lösungen, die weitreichende Einschränkungen vermeiden. Die Regierung wartet nun auf den Bericht der Expertenkommission im Juni, bevor ein Gesetzespaket ausgearbeitet wird.

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Je nach Ergebnis der Kommission könnten neue Gesetze folgen. Prien unterstützt Dobrindts Fokus auf elterliche Verantwortung und Bildung als zentrale Bestandteile der Strategie. Die geplanten Maßnahmen hängen vom Bericht der Expertenkommission ab, der im Juni erwartet wird. Falls verabschiedet, würde die Gesetzgebung strengere Kontrollen für den Zugang junger Menschen zu sozialen Medien einführen. Die Regierung strebt an, ihren Ansatz nach Prüfung der Empfehlungen zu finalisieren.

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