Deutschlands Bevölkerung schrumpft 2025 erneut – Ostdeutschland besonders betroffen
Gunda JopichDeutschlands Bevölkerung schrumpft 2025 erneut – Ostdeutschland besonders betroffen
Deutschlands Bevölkerung sinkt 2025 zum zweiten Mal in fünf Jahren leicht
Zum Jahresende 2025 zählte Deutschland 83,5 Millionen Einwohner – 110.000 weniger als noch im Vorjahr. Dies entspricht einem Rückgang von 0,1 Prozent, wobei die ostdeutschen Bundesländer stärkere Einbußen verzeichneten als der Westen.
Die Entwicklung verlief regional sehr unterschiedlich. Nur die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen konnten ein Bevölkerungsplus verbuchen. In den Flächenländern gingen die Zahlen zurück oder blieben stabil.
Besonders betroffen waren die ostdeutschen Bundesländer mit einem Rückgang von 0,5 Prozent, während der Westen lediglich 0,1 Prozent verlor. Brandenburg etwa büßte fast 0,19 Prozent seiner Einwohner ein: Die Zahl sank um 4.858 auf 2.551.889 – ein Trendbruch nach Jahren des stetigen Wachstums zwischen 2016 und 2021.
Auch der natürliche Bevölkerungswandel spielte eine Rolle: 2025 gab es 352.000 mehr Sterbefälle als Geburten. Zwar milderten Zuwanderungsgewinne den Rückgang ab, doch fiel der Überschuss mit 235.000 deutlich geringer aus als in den Vorjahren (430.000).
Aktuell liegt die Einwohnerzahl bei 83,5 Millionen. Der Rückgang ist sowohl auf die natürliche Entwicklung als auch auf eine geringere Nettozuwanderung zurückzuführen. Besonders stark betroffen sind die ostdeutschen Regionen, darunter Brandenburg.






