24 May 2026, 10:26

"Die Reise zum Mond": Ein spektakuläres Opern-Feuerwerk mit Akrobatik und Pyrotechnik

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"Die Reise zum Mond": Ein spektakuläres Opern-Feuerwerk mit Akrobatik und Pyrotechnik

Eine atemberaubende Neuinszenierung von Die Reise zum Mond begeistert das Publikum mit Energie und Spektakel

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Die glanzvolle Wiederbelebung der Opéra buffaLe Voyage dans la Lune aus dem Jahr 1825 – ursprünglich für die Krönung von König Karl X. geschrieben – entfaltet sich in einem prunkvollen Ambiente im fiktiven Hotel Goldene Lilie. Von Akrobatik bis Pyrotechnik ließ die Aufführung kaum einen Moment der Ruhe.

Die Handlung dreht sich um Gäste aus der High Society in einem französischen Provinzhotel, wo sich Chaos und Komödie entfalten. Rufus Didwiszus entwarf das Bühnenbild und verwandelte die Bühne in eine Hotellobby, einen Flur und einen Speisesaal. Victoria Behrs opulente Fantasiekostüme steigerten den visuellen Prunk zusätzlich.

Auf der Bühne boten 14 Sänger eine unermüdliche Vorstellung, die Gesangskunst mit körperlicher Beweglichkeit verband. Cecilia Bartoli glänzte in der Rolle der Corinna mit ihrer kristallklaren Stimme und feuerte atemberaubende Koloratur-Läufe ab. Das Ensemble meisterte akrobatische Einlagen mitten in Arien und bewegte sich präzise, selbst als die Handlung an Fahrt aufnahm.

Dirigent Gianluca Capuano führte Les Musiciens du Prince-Monaco, ein Orchester mit historischen Instrumenten, durch die Partitur. Höhepunkt der Aufführung waren abgefeuerte Pistolen und eine in Flammen stehende Harfe – Momente, die die Dramatik auf die Spitze trieben. Beim letzten Vorhang erhob sich das Publikum zu stehenden Ovationen.

Die Produktion vereinte vokale Brillanz, körperlichen Wagemut und theatralischen Glanz und erweckte die 197 Jahre alte Oper zu neuem Leben. Mit anspruchsvollen Rollen und einer explosiven Inszenierung erwies sich Die Reise zum Mond als Triumph für Darsteller und Zuschauer gleichermaßen. Der Erfolg der Show markiert eine mutige Hommage an dieses selten aufgeführte Werk.

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