25 April 2026, 22:33

Dinkçis Tor für die Liebe: Wie ein Fußballer Leben rettet

Ein männlicher Athlet posiert für ein Foto und trägt ein Hemd mit Namen mehrerer Sponsoren.

Dinkçis Tor für die Liebe: Wie ein Fußballer Leben rettet

Heidenheim sichert wichtigen 2:0-Sieg gegen den FC St. Pauli und hält die Klassehalterungschancen am Leben – doch das Spiel stand auch für einen persönlichen Triumph des Stürmers Eren Dinkçi. Er erzielte ein Tor und widmete es seiner Freundin Cinja, die an Leukämie erkrankt ist. Ihre Geschichte hat seitdem eine breitere Hilfsaktion für Bedürftige inspiriert.

Dinkçis Treffer gegen St. Pauli war weit mehr als nur ein sportlicher Moment. Nach seinem Tor deutete er zum Himmel – eine Hommage an Cinja, die möglicherweise auf eine Stammzellspende angewiesen ist. Ihr Schicksal veranlasste den 1. FC Heidenheim, mit der DKMS, einer Organisation zur Bekämpfung von Blutkrebs, zusammenzuarbeiten, um Fans zur Registrierung als potenzielle Stammzellspender zu motivieren.

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Rund um das jüngste Auswärtsspiel der Mannschaft in Freiburg ließen sich 688 Menschen als mögliche Stammzellspender registrieren. Die von Dinkçi und Cinja initiierte Kampagne zielt darauf ab, nicht nur ihr, sondern auch anderen Betroffenen zu helfen. Heidenheims Trainer Frank Schmidt lobte später Dinkçis Engagement – sowohl auf als auch neben dem Platz – und bezeichnete seine Wirkung als "viel größer als der Fußball".

Der Sieg gegen St. Pauli brachte Heidenheim zudem dringend benötigte Entlastung. Aktuell auf dem letzten Platz der Bundesliga, verschoben die drei Punkte die akute Abstiegsgefahr. Doch für Dinkçi und den Verein reichte die Bedeutung dieses Tages weit über das Ergebnis hinaus.

Während der Sieg im Abstiegskampf nur eine kurze Verschnaufpause bedeutet, hat die von Dinkçi und Cinja angestoßene Stammzell-Initiative bereits Hunderten den Weg zur Spenderregistrierung geebnet. Ihr Einsatz macht weiterhin einen Unterschied – im Fußball wie im Leben derer, die auf medizinische Hilfe warten.

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