25 May 2026, 02:28

Elterngeld-Kürzungen drohen: Familien fürchten um ihre Zukunft

Former Family Minister Giffey Warns Against Cuts to Parental Allowance

Elterngeld-Kürzungen drohen: Familien fürchten um ihre Zukunft

Elterngeld in Deutschland: Massive Kürzungen drohen – Kritik von allen Seiten

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Die deutschen Leistungen für Elternzeit könnten drastisch gekürzt werden, da die Regierung ihre Ausgaben reduzieren will. Familienministerin Karin Prien (CDU) plant Berichten zufolge Einsparungen in Höhe von rund 350 Millionen Euro in ihrem Ressort. Der Schritt stößt bereits jetzt auf scharfe Kritik von Politikern und Familienverbänden.

Die Diskussion über mögliche Kürzungen kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Geburtenrate in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit 1946 gesunken ist. Das deutsche System der Familienförderung steht ohnehin in der Kritik – so beziehen weiterhin 74 Prozent der Elternzeitbezieherinnen Frauen, was die anhaltende Ungleichheit bei der Care-Arbeit unterstreicht.

Wolfgang Kubicki, Vorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP), übt offene Kritik an den geplanten Streichungen. Er argumentiert, dass solche Maßnahmen die Belastung für Familien weiter verschärfen würden. Auch die ehemalige Familienministerin Franziska Giffey (SPD) meldete sich zu Wort und warnte, dass das Elterngeld eine zentrale Rolle in der Arbeitsmarktpolitik spiele. Ihrem zufolge hilft das System Eltern, Beruf und Familie zu vereinbaren, und erleichtert die Rückkehr in den Job.

Britta Altenkamp, Vorsitzende des Zukunftsforum Familie (ZFF), bezeichnete die Debatte über mögliche Kürzungen als ein „verheerendes Signal“ für Familien. Sie betonte, dass eine Reduzierung der Unterstützung die ohnehin schon schwierige Situation vieler Eltern im Land weiter verschärfen würde.

Die geplanten Kürzungen in Höhe von 350 Millionen Euro beim Elterngeld würden tausende Familien direkt treffen. Angesichts der bereits historisch niedrigen Geburtenrate könnten die Einsparungen die Lage von Eltern – insbesondere von Frauen, die nach wie vor die Hauptbezieherinnen von Elternzeit sind – zusätzlich belasten. Eine endgültige Entscheidung der Regierung über den Sparplan steht noch aus.

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