09 May 2026, 18:34

Energiekrise trifft Zoos: Warum manche Tiere abgeben, andere auf Solar setzen

Ein Miniatur-Modell eines Zoos mit Besuchern, umgeben von Bäumen, Häusern, Pflanzen, Gras, einem Zaun und einer Hintergrundwand, mit Text unten.

Energiekrise trifft Zoos: Warum manche Tiere abgeben, andere auf Solar setzen

Steigende Energiekosten setzen Zoos und Wildparks schwer zu. Einige Einrichtungen haben bereits Tiere abgegeben, um Kosten zu sparen, doch andere suchen nach Wegen, sich anzupassen. Der Zoo Braunschweig etwa baut seine Solarenergie- und Heizlösungen aus, um über die Runden zu kommen.

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Der Zoo Braunschweig betreibt derzeit eine 80-kW-Solaranlage sowie kleinere Photovoltaik-Einheiten. Nun plant er, weitere 12 kW Solarleistung und ein 10-kW-Batteriespeichersystem hinzuzufügen. Zudem nutzt der Zoo ein Blockheizkraftwerk und einen Holzvergaser, um die Energiekosten niedrig zu halten. Trotz dieser Maßnahmen betonen die Verantwortlichen, dass sie ihren Tierbestand nicht verringern oder Tiere abgeben werden.

Anderswo setzt der Wildpark Essehof auf eine Biomasse-Heizanlage und ist so weniger anfällig für Preisschwankungen. Auch das Artenschutzzentrum Grasleben hat auf Solarmodule umgestellt, insbesondere für Arten, die warme Lebensräume benötigen. Beide Einrichtungen versichern, dass sie keine Tiere wegen der Energiekosten verkaufen oder umsiedeln werden.

Im Wildpark Stöckheim machen die Energiekosten etwa 2,5 Prozent der Gesamtkosten aus. Während einige Zoos bereits Tiere abgegeben haben, um Geld zu sparen, setzen andere auf erneuerbare Energien, um solche Schritte zu vermeiden.

Der finanzielle Druck durch die höheren Energiekosten zwingt Zoos und Wildparks, ihre Betriebsabläufe zu überdenken. Manche investieren in Solarenergie, Biomasse oder Batteriespeicher, um stabil zu bleiben. Vorerst bleiben Einrichtungen wie der Zoo Braunschweig und der Wildpark Essehof dabei, ihre Tierbestände unverändert zu halten.

Quelle