Felix Klein verlässt nach acht Jahren das Amt des Antisemitismus-Beauftragten
Ida BlochFelix Klein verlässt nach acht Jahren das Amt des Antisemitismus-Beauftragten
Felix Klein, der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, wird seinen Posten in diesem Sommer nach acht Jahren in dieser Funktion verlassen. Wie er bekannt gab, möchte er sich neuen beruflichen Herausforderungen stellen – ein Schritt, der auch mit der Rotationspraxis des Auswärtigen Amts übereinstimmt. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer langen Amtszeit, in der er sich intensiv dem Kampf gegen Antisemitismus in ganz Deutschland widmete.
Klein übernahm das Amt 2016, nachdem er zuvor vier Jahre im Auswärtigen Amt tätig gewesen war. Während seiner Zeit als Beauftragter initiierte er zahlreiche Projekte und arbeitete eng mit verschiedenen Regierungsstellen zusammen, um Antisemitismus entgegenzutreten. Er beschrieb seine Rolle als entscheidend für die gesellschaftspolitische Debatte und betonte wiederholt, wie wichtig klare, öffentliche Stellungnahmen seien, um Veränderungen voranzutreiben.
Die Position des Antisemitismus-Beauftragten fungiert als zentrale Anlaufstelle in Deutschlands Bemühungen, antisemitische Hasskriminalität zu bekämpfen. Während Klein sich auf seinen Abschied vorbereitet, läuft bereits die Suche nach einem Nachfolger. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt wird das Auswahlverfahren leiten; mehrere Kandidaten werden derzeit geprüft.
Der künftige Amtsinhaber muss in der Lage sein, mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen in Dialog zu treten und wirksame Strategien gegen Hass zu entwickeln. Auch die Unterstützung des Zentralrats der Juden in Deutschland wird für den Erfolg des Nachfolgers von zentraler Bedeutung sein.
Kleins Ausscheiden folgt auf insgesamt zwölf Jahre im öffentlichen Dienst, einschließlich seiner Tätigkeit im Auswärtigen Amt. Sein Nachfolger übernimmt ein Amt, das nach wie vor eine Schlüsselfunktion im Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland einnimmt. Die neue Amtsinhaberin oder der neue Amtsinhaber wird die bestehenden Bemühungen fortsetzen und sich zugleich den sich wandelnden Herausforderungen anpassen müssen.
Klein's New Role and Succession Plans Revealed
Felix Klein's departure follows a formal decision by the Bundeskabinett to appoint him as Germany's representative to the OECD in Paris. The cabinet confirmed this transition on 12 February 2026, with France's approval expected as a routine formality. Meanwhile, the CSU has prepared candidates for his successor role, aligning with the ongoing search led by Alexander Dobrindt.






