Fulda testet digitalen Gründungsprozess ohne Bürokratie-Hürden
Fulda als eine von neun Modellkommunen für bürokratiearmen Gründungsprozess ausgewählt
Die Stadt Fulda wurde als eine von neun Pilotstandorten für ein neues Projekt ausgewählt, das Bürokratiehürden für Unternehmen abbauen soll. Unter dem Namen „Schneller Gründen“ erprobt die Initiative digitale Lösungen, um Unternehmensregistrierungen zu vereinfachen und zu beschleunigen. Die Verantwortlichen erhoffen sich davon, mehr Menschen zur Selbstständigkeit zu motivieren, indem der Prozess schneller und unkomplizierter wird.
Das Vorhaben ist eine Zusammenarbeit zwischen Fulda, der benachbarten Gemeinde Petersberg sowie Landes- und Bundesbehörden. Ihr gemeinsames Ziel: ein vollständig digitales Gründungsverfahren, das innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen werden kann. Dafür sollen Verwaltungsleistungen online gebündelt, Register besser vernetzt und das „Once-Only-Prinzip“ angewendet werden – sprich: Gründer müssen dieselben Angaben nicht mehrfach einreichen.
Hessens Minister für Bürokratieabbau, Manfred Pentz, betonte die Vorreiterrolle des Landes beim Abbau überflüssiger Vorschriften. Hessen spiele in der „Premier League“ der Entbürokratisierung, so Pentz. Das Projekt „Schneller Gründen“ solle dies fortsetzen, indem es Gründern Rechtssicherheit biete und behördliche Abläufe modernisiere.
Fuldas Rolle ist entscheidend, um zu zeigen, wie digitale Verwaltung Gründungsprozesse beschleunigen kann. Durch schlankere Abläufe will die Stadt Impulse für wirtschaftliches Wachstum setzen und Gründern unnötigen Papierkram ersparen.
Bei Erfolg könnte das Projekt zum Vorbild für Unternehmensregistrierungen in ganz Deutschland werden. Der Fuldaer Pilot testet, ob digitale Tools und eine bessere Abstimmung zwischen Behörden die Bearbeitungszeit auf nur einen Tag verkürzen können. Die Ergebnisse könnten beeinflussen, wie andere Regionen ihre eigenen Verwaltungsstrukturen modernisieren.






