Gündoğan warnt: Medienkritik belastet Fußballer psychisch mehr als gedacht
Madlen ScholzGündoğan warnt: Medienkritik belastet Fußballer psychisch mehr als gedacht
Ilkay Gündoğan äußert sich zu den Auswirkungen von Expertenmeinungen auf Fußballer
Der erfahrene Mittelfeldspieler, der mittlerweile für Galatasaray Istanbul aufläuft, hat sich in einem aktuellen Interview über Medienkritik und deren Folgen für Profis geäußert.
Gündoğans Karriere ist von großen Erfolgen geprägt: 2023 gewann er die Champions League, dazu kommen fünf Meistertitel in der Premier League mit Manchester City. Für die deutsche Nationalmannschaft bestritt er 82 Länderspiele, nahm an vier großen Turnieren teil und führte die Mannschaft als Kapitän bei der EM 2024 an.
Unter renommierten Trainern wie Pep Guardiola, Jürgen Klopp, Joachim Löw und Hansi Flick sammelte er wertvolle Erfahrungen – was seinen jüngsten Aussagen zum Einfluss der Medien besonderes Gewicht verleiht.
In dem Gespräch kritisierte Gündoğan die oft harte Urteilsbildung von Experten und berichtete, dass manche Spieler sogar in der Halbzeitpause online nach Kritik suchen. Jürgen Klopps Äußerung über Julian Nagelsmann bezeichnete er als „leichtsinnig“ und „bedauerlich“, wenn auch nicht übertrieben empfindlich. Gleichzeitig warnte er davor, dass ungerechtfertigte Kritik besonders sensible Spieler verletzen könne.
Gündoğans Worte unterstreichen den Druck, dem moderne Fußballer durch die ständige Medienbeobachtung ausgesetzt sind. Seit 2025 setzt er seine Laufbahn in der Türkei bei Galatasaray fort. Seine Einschätzungen spiegeln eine Karriere wider, die von Spitzenleistungen und Führungsstärke geprägt ist.
