05 April 2026, 00:36

Hammer Raumstylisten vor dem Aus: Insolvenzantrag steht bevor

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Hammer Raumstylisten vor dem Aus: Insolvenzantrag steht bevor

Hammer Raumstylisten GmbH steht vor einem tiefgreifenden Umbruch: Insolvenzverfahren droht

Die Hammer Raumstylisten GmbH steht vor einer umfassenden Restrukturierung, da ein Insolvenzverfahren unausweichlich erscheint. Das Unternehmen wird am 1. April 2026 offiziell Insolvenz anmelden, nachdem es nicht gelang, Investoren für die angeschlagene Einzelhandelskette zu gewinnen. Über 1.100 Mitarbeiter sind nun bis März 2027 auf Insolvenzgeld angewiesen, während das Unternehmen versucht, sich zu stabilisieren.

Die Krise verschärfte sich nach monatelanger vergeblicher Suche nach Käufern. Mehr als 300 potenzielle Investoren wurden kontaktiert, doch das Interesse blieb aufgrund schwieriger Marktbedingungen gering. Verhandlungen mit zwei ernsthaften Interessenten scheiterten, sodass die Hoffnung auf eine vollständige Übernahme schwindet.

Noch vor Beginn des Insolvenzverfahrens wurden 46 der ursprünglich 87 Filialen bereits geschlossen. Diese Standorte begannen am 16. März mit Räumungsverkäufen und sind mittlerweile endgültig geschlossen. Die verbleibenden 41 Filialen starten am 1. April eigene Liquidationsverkäufe, um dringend benötigte Mittel zu beschaffen.

Die Bemühungen, das Hammer-Fachhandelskonzept zu retten, blieben erfolglos. Kein Investor zeigte Bereitschaft, die Marke in ihrer aktuellen Form an etwa der Hälfte der Standorte fortzuführen. Stattdessen liegt der Fokus nun darauf, möglichst viele Filialen unter alternativen Einzelhandelsmodellen zu erhalten.

Das Unternehmen betont, dass drastische Maßnahmen notwendig waren, um die Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. Die Löhne der Mitarbeiter werden bis Ende März 2027 über das Insolvenzgeld abgesichert, was zumindest vorübergehend Entlastung bringt.

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Mit dem offiziellen Insolvenzantrag am 1. April bleibt die Zukunft der Hammer Raumstylisten ungewiss. Die verbleibenden 41 Filialen werden vorerst im Rahmen von Räumungsverkäufen weiterbetrieben, während weiter nach Teillösungen gesucht wird. Das Ergebnis wird entscheiden, wie viele Arbeitsplätze und Standorte letztlich gerettet werden können.

Quelle