07 June 2026, 02:27

Junge Union fordert Umverteilung: Rente kürzen, BAföG-Wohnkosten stärken

JU-Vorsitzender Winkel: Pensionserhöhung reduzieren, um BAföG und Elterngeld zu finanzieren

Junge Union fordert Umverteilung: Rente kürzen, BAföG-Wohnkosten stärken

Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union, fordert eine geringere Rentenanpassung, um das BAföG zu entlasten. Statt der geplanten Erhöhung um 4,2 Prozent plädiert er für eine Anpassung um nur 3 Prozent. Die eingesparten Mittel sollen stattdessen in die BAföG-Wohnkostenpauschale fließen.

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Die Bundesregierung plant derzeit, die geplante BAföG-Erhöhung komplett zu streichen. Winkel kritisiert diesen Schritt scharf und warnt davor, stattdessen das Elterngeld zu kürzen. Er betont, dass Haushaltseinsparungen gerecht über alle Altersgruppen verteilt werden müssten.

Durch die Reduzierung der Rentenanpassung von 4,2 auf 3 Prozent könnten rund fünf Milliarden Euro umgeschichtet werden. Winkel besteht darauf, dieses Geld für die BAföG-Wohnkostenbeihilfe zu verwenden. Sein Vorschlag zielt darauf ab, die finanzielle Unterstützung gezielt zugunsten jüngerer Menschen zu verlagern.

Winkels Appell richtet sich an die Regierung, ihre Prioritäten zu überdenken. Er macht deutlich, dass der Schutz der Studienförderung Vorrang vor höheren Rentenerhöhungen haben müsse. Der Chef der Jungen Union ist überzeugt, dass diese Anpassung zu einer generationengerechteren Haushaltsverteilung beitragen würde.

Der Plan würde Milliarden in die Wohnkostenunterstützung für Studierende umlenken. Falls umgesetzt, ließe sich damit die geplante Streichung der BAföG-Erhöhung verhindern. Gleichzeitig soll vermieden werden, das Elterngeld zu kürzen, während das Rentenwachstum leicht gedämpft wird.

Quelle