26 June 2026, 14:24

K+S versorgt Kalibergwerk mit eigenem Windstrom – unabhängig vom Netz

Ab August: Strom direkt vom Windpark für das K+S Werra-Kraftwerk

K+S versorgt Kalibergwerk mit eigenem Windstrom – unabhängig vom Netz

K+S setzt auf Windkraft für sein Kalibergwerk – unabhängig vom öffentlichen Stromnetz

Der Düngemittelhersteller K+S geht neue Wege, um sein Kalibergwerk mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Das Unternehmen hat mit der Hamburger MPC Capital einen Direktliefervertrag für Windstrom abgeschlossen – ohne Anbindung an das öffentliche Netz. Damit unterstützt K+S sein Ziel, bis 2045 klimaneutral zu werden.

Ab August werden zwei Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 11,4 Megawatt das Werk Werra Verbund direkt beliefern. Die Anlagen stehen nördlich von Philippsthal an der Grenze zwischen Hessen und Thüringen und gehören zur MPC Capital. Bei Volllast decken sie etwa zehn Prozent des aktuellen Strombedarfs des Standorts. Über ein ganzes Jahr gerechnet sollen sie rund drei Prozent des Gesamtstromverbrauchs der Werra-Anlage liefern. Die vor Ort erzeugte Energie fließt direkt in die Produktion von Düngemitteln und anderen Erzeugnissen.

Für den Anschluss der Windkraftanlagen investierte K+S einen Betrag im mittleren sechsstelligen Bereich; die technischen Arbeiten waren innerhalb weniger Wochen abgeschlossen. Der Direktliefervertrag spart Netzentgelte und ermöglicht dem Unternehmen eine langfristige Planung der Energiekosten. Dr. Jens Christian Keuthen, im K+S-Vorstand zuständig für die Dekarbonisierung, betonte, dass das Projekt zur Strategie des Konzerns passe, bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen.

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Die Windkraftanlagen verringern nicht nur die Abhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz, sondern senken auch die Kosten. Gleichzeitig markieren sie einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität bis 2045. Das Vorhaben zeigt, wie Industrieanlagen erneuerbare Energien direkt in ihre Produktion integrieren können.

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