02 May 2026, 00:37

Klingbeil feiert Spritpreisbremse – doch warnt vor Tricks der Mineralölkonzerne

Präsident Biden an einem Rednerpult mit einem Plakat, das ein Logo und Text zu Maßnahmen zur Reduzierung von Öl- und Gaspreisen anzeigt.

Klingbeil feiert Spritpreisbremse – doch warnt vor Tricks der Mineralölkonzerne

Vizekanzler Lars Klingbeil hat die neu eingeführte Spritpreisbremse nach dem ersten Tag mit gesunkenen Preisen als Erfolg gewertet. Gleichzeitig forderte er schärfere Kontrollen, um sicherzustellen, dass Mineralölkonzerne die vollständige Ersparnis an die Autofahrer an der Zapfsäule weitergeben.

Die Bundesregierung hatte als Teil der Maßnahmen gegen die steigenden Lebenshaltungskosten einen Nachlass von 17 Cent pro Liter Kraftstoff eingeführt. Klingbeil betonte, dass die Konzerne diese Senkung vollständig an die Verbraucher weiterreichen müssten. Er warnte, dass die Kartellregeln verschärft worden seien, um Preismanipulationen zu verhindern.

Zudem schlug er eine Übergewinnsteuer auf exzessive Unternehmensgewinne vor, die in Krisenzeiten erzielt werden. Solche Gewinne seien auf Kosten der Allgemeinheit erwirtschaftet worden und sollten an die Bevölkerung zurückfließen, so Klingbeil.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Mit Blick auf die Zukunft deutete er weitere Schritte an, falls die Spritpreise nach Ablauf der Rabattphase nicht sinken sollten. Über die nationalen Maßnahmen hinaus äußerte Klingbeil die Hoffnung auf einen diplomatischen Durchbruch mit dem Iran, um die Straße von Hormus – eine entscheidende Schifffahrtsroute für die globale Ölversorgung – wieder voll zugänglich zu machen.

Die Regierung werde die Spritpreise weiterhin überwachen, um die Einhaltung der Rabattregelung zu gewährleisten. Falls nötig, würden zusätzliche Maßnahmen ergriffen, um die Kosten niedrig zu halten. Klingbeils Vorschläge umfassen zudem weitergehende wirtschaftliche Instrumente, um Unternehmensgewinne in Krisenzeiten zu regulieren.

Quelle