17 April 2026, 12:36

Landespreis für Denkmalschutz 2026: Diese drei Projekte überzeugen die Jury

Außenansicht des Deutschen Museums in Berlin mit einem großen Glasgebäude, Säulen, einem Namensschild, einem Anzeigebrett mit Bildern und Text auf der rechten Seite und umgeben von anderen Gebäuden, Bäumen und Himmel.

Landespreis für Denkmalschutz 2026: Diese drei Projekte überzeugen die Jury

Die Preisträger des Landespreises für Denkmalschutz 2026 sind von Rainer Robra, Staatsminister und Minister für Kultur, bekannt gegeben worden. Der renommierte Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird, würdigt Personen und Initiativen für ihr herausragendes Engagement beim Erhalt des kulturellen Erbes des Landes.

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In diesem Jahr geht die höchste Auszeichnung an drei Preisträger. Gerhard Christ aus Aschersleben wird für sein langjähriges ehrenamtliches Wirken in der archäologischen Forschung und Denkmalschutz geehrt. Seit Jahrzehnten setzt er sich mit Hingabe für den Schutz und die Dokumentation regionaler Kulturstätten ein.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde Guido Schwarzendahl aus Halle (Saale). Sein Schwerpunkt liegt auf der Bewahrung der einzigartigen Architektur von Halle-Neustadt, einer prägenden städtebaulichen Entwicklung der Nachkriegszeit. Die Jury würdigte besonders seinen beharrlichen Einsatz für die Erhaltung des historischen Charakters des Viertels.

Der Gruppenpreis geht an den Verein "Walbecker Geschichte und Heimatpflege e.V.", der für die Restaurierung des DDR-Aussichtsturms bei Walbeck geehrt wird. Mit diesem Projekt gelang es, ein bedeutendes Stück Regionalgeschichte wiederzubeleben. Die einzelnen Preisträger erhalten jeweils 2.500 Euro, der Verein wird mit 7.500 Euro ausgezeichnet.

Die offizielle Verleihung findet am 21. April in der Staatskanzlei und im Kulturministerium statt. Bei der Feier kommen Vertreter aus Politik und Denkmalschutz zusammen, um die Leistungen der diesjährigen Preisträger zu würdigen.

Der Landespreis für Denkmalschutz gilt als höchste Auszeichnung für den Erhalt des kulturellen Erbes in der Region. Die Preisträger von 2026 werden im kommenden Monat offiziell geehrt – ihre Projekte stehen beispielhaft für gelungene Denkmalschutzinitiativen. Die Preisgelder sollen ihre weitere Arbeit bei der Bewahrung des kulturellen Erbes des Landes unterstützen.

Quelle