10 May 2026, 10:27

Mainz baut neue 220-Meter-Pipeline unter dem Rhein bis 2026

Schwarzes und weißes Foto eines Grabens mit einem Rohr an der Seite.

Mainz baut neue 220-Meter-Pipeline unter dem Rhein bis 2026

Neue 220-Meter-Leitung unter dem Rhein in Mainz ersetzt beschädigten Abschnitt

Ab dem 11. Mai entsteht unter dem Rhein in Mainz eine neue 220 Meter lange Pipeline, die einen beschädigten Abschnitt ersetzen soll. Das Projekt zielt darauf ab, die Versorgungs- und Entsorgungsinfrastruktur der Stadt zu verbessern, indem es das Gebiet Ingelheimer Aue mit dem Kanalsystem am Mombacher Kreisel verbindet. Die Fertigstellung ist für August 2026 geplant.

Die bestehende Leitung weist Teilschäden auf, weshalb ein Austausch notwendig wurde. Die neue Konstruktion wird 220 Meter unter dem Fluss verlaufen und einen Durchmesser von 71 Zentimetern aufweisen. Um sie vor künftigen Beschädigungen zu schützen, wird die Leitung in eine verstärkte Schutzhülle eingebettet.

Für den Bau kommt das gesteuerte Horizontalbohrverfahren zum Einsatz, eine Methode, die Störungen im Hafenbecken vermeidet. Dabei wird zunächst ein Pilotbohrloch erstellt, das anschließend aufgeweitet und durch das die neue Leitung gezogen wird. Die Trasse wird bis zu zehn Meter unter dem Flussbett verlaufen.

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Dieses Verfahren ermöglicht zudem einfachere Wartungsarbeiten oder künftige Erneuerungen. Nach der Fertigstellung wird die Leitung das Gebiet Ingelheimer Aue in der Nähe der Gassnerallee mit dem Kanalsystem am Mombacher Kreisel verbinden.

Die Bauarbeiten beginnen am 11. Mai; die Inbetriebnahme ist für Ende August 2026 vorgesehen. Das Projekt soll die Zuverlässigkeit der Versorgungs- und Entsorgungsnetze in Mainz erhöhen. Die gewählte Bohrmethode minimiert dabei Beeinträchtigungen und bietet gleichzeitig langfristige Flexibilität.

Quelle