25 March 2026, 00:34

Martin Schulz holt nachträglich Paralympics-Silber nach Doping-Disqualifikation

Silbermedaille mit der Aufschrift "Chambre Syndicale des Banquiers Paris" vor einem weißen Hintergrund.

Martin Schulz holt nachträglich Paralympics-Silber nach Doping-Disqualifikation

Deutscher Triathlet Martin Schulz erhält Silber bei den Paralympics 2024 in Paris

Der deutsche Triathlet Martin Schulz ist nachträglich mit der Silbermedaille im Sprintwettbewerb der Paralympischen Spiele 2024 in Paris ausgezeichnet worden. Die Aufwertung erfolgte, nachdem der ursprüngliche Zweitplatzierte, Ronan Nunes Cordeiro, wegen Dopings disqualifiziert worden war.

Schulz, der 36-jährige Athlet des SC DHfK Leipzig, hatte das Rennen zunächst auf dem dritten Platz beendet. Sein Ergebnis änderte sich, als bei Cordeiro, der ursprünglich Silber gewonnen hatte, bei einer Wettkampfkontrolle der verbotene Wirkstoff 19-Norandrosteron nachgewiesen wurde.

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Cordeiro war bereits im Oktober 2024 vorläufig gesperrt worden. Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) bestätigte im Januar 2026 seine Disqualifikation und strich sein Paralympics-Ergebnis. Die World Triathlon wird nun über weitere Sanktionen entscheiden, darunter ein mögliches Wettkampfverbot.

Vor seinem Paralympics-Erfolg engagierte sich Schulz als deutscher Para-Athlet im Athletenkomitee der World Triathlon. Seine Amtszeit läuft bis 2029, wobei öffentliche Aufzeichnungen über frühere internationale Titel begrenzt sind.

Mit dem Urteil des IPC-Anti-Doping-Tribunals ist Schulz' Silbermedaille nun offiziell. Cordeiros Fall wird nun an die World Triathlon zur Verhängung zusätzlicher Strafen überstellt. Schulz' Leistung stellt seine bisher beste Platzierung bei Paralympics dar.

Quelle