Metro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für seine Logistikzentren
Gebhard auch SchlauchinMetro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für seine Logistikzentren
Metro Logistics führt die Energiemanagement-Plattform flexOn an seinen deutschen Logistikstandorten ein. Die Lösung soll den Energieverbrauch optimieren, den Eigenverbrauch von Solarstrom erhöhen und die Kosten senken. Ein Pilotprojekt läuft bereits im Logistikzentrum in Marl.
Die flexOn-Plattform bietet eine Echtzeit-Visualisierung der Energieflüsse. Sie erfasst Verbrauch, Erzeugung und Lastdaten und schafft so volle Transparenz über die Abläufe vor Ort. Automatisierte Steuerungen übernehmen die Regelung von Systemen mit hohem Energiebedarf, etwa Kühlanlagen oder Elektro-Staplern.
Der Energieeinsatz wird dynamisch an Strompreise, Netzkapazitäten und die Solarstromerzeugung angepasst. Das System verlagert Lastspitzen in kostengünstigere oder umweltfreundlichere Zeitfenster und reduziert so die Spitzenlast. Die Ladung der Elektro-Stapler erfolgt bevorzugt in Phasen mit hoher Solarstromproduktion oder niedrigen Tarifen.
Der Standort Marl ist der erste, an dem die Technologie erprobt wird. Bei Erfolg soll die Plattform auf weitere deutsche Standorte ausgeweitet werden. Eine zentrale Überwachung ermöglicht es Metro Logistics, den Energieverbrauch und die -erzeugung an allen Standorten zu steuern.
Die flexOn-Plattform unterstützt die automatisierte Steuerung von Energieflüssen und die Kostensenkung. Zudem fördert sie die bessere Einbindung des vor Ort erzeugten Solarstroms. Ziel ist es, Verbrauch, Erzeugung und Systemsteuerung an allen Metro-Logistics-Standorten optimal aufeinander abzustimmen.






