Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsnot lindern und 10 Millionen Euro kosten
Gebhard auch SchlauchinNeue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsnot lindern und 10 Millionen Euro kosten
Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsengpässe lindern
In Braunschweigs Stadtteil Weststadt ist eine neue Kindertagesstätte geplant, um die knappen Betreuungsplätze zu entlasten. Die Stadtverwaltung hat nun ein Raumkonzept für die Einrichtung vorgestellt, die an der Unstrutstraße entstehen soll. Das Projekt zielt darauf ab, den hohen Bedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen in dem Gebiet zu decken.
Die geplante Kita soll drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe beherbergen. Zudem ist ein 50 Quadratmeter großer Speiseraum vorgesehen, der gesunde Ernährungsgewohnheiten und soziales Lernen fördern soll. Die Gesamtkosten sind auf 10 Millionen Euro festgesetzt, wobei die Finanzierung bereits im Haushalt 2025/2026 gesichert ist.
Die Weststadt leidet derzeit unter erheblichen Betreuungslücken. Die Versorgungsquote liegt bei nur 31,1 Prozent für Krippen und 93,5 Prozent für Kindergärten – deutlich unter den städtischen Zielvorgaben. Im Stadtteil fehlen 84 Krippenplätze und 63 Kindergartenplätze, was ihn zum am stärksten unterversorgten Gebiet Braunschweigs macht.
Das Projekt setzt auf serielle Modulbauweise und dient als Pilot für künftige Kita-Neubauten. Wird der Plan am 17. Juni vom Verwaltungsausschuss genehmigt, sollen die Bauarbeiten 2028 beginnen. Träger der Einrichtung wird der Caritasverband Braunschweig, der die bald schließende Kita St. Kjeld ersetzt.
Die neue Kita wird die Betreuungskapazitäten in der Weststadt erweitern, wo die Nachfrage das Angebot bei Weitem übersteigt. Nach der Inbetriebnahme stehen zusätzliche Krippen- und Kindergartenplätze zur Verfügung, während gleichzeitig eine schnellere Bauweise erprobt wird. Der Festpreisvertrag stellt sicher, dass das Projekt im Rahmen des 10-Millionen-Budgets bleibt.






