05 June 2026, 13:14

Online-Shopping in Deutschland bricht 2025 alle Rekorde – 92 Milliarden Euro Umsatz

Warum Deutsche Online mehr ausgeben als im Geschäft - trotz schlechter Verbraucherstimmung

Online-Shopping in Deutschland bricht 2025 alle Rekorde – 92 Milliarden Euro Umsatz

Online-Shopping in Deutschland wächst weiter – immer mehr Menschen kaufen häufiger und größere Mengen im Netz

Der Boom des Online-Handels in Deutschland hält ungebremst an: Immer mehr Verbraucher ordern immer häufiger und in größeren Mengen über das Internet. 2025 gaben die Deutschen rund 92 Milliarden Euro für neu erworbene Waren im Netz aus – ein Plus von 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und das Wachstum geht weiter: Für 2026 werden erneut steigende Umsätze erwartet.

Zunehmend setzen die Deutschen auch bei Alltagsprodukten auf digitale Einkaufswege. Besonders gefragt sind Bekleidung und Schuhe65 Prozent der Online-Käufer bestellen sie im Netz. Dicht gefolgt von Elektronik und Smartphones (58 Prozent) sowie Haushaltsgeräten und Technik (54 Prozent).

Alle Altersgruppen ziehen mit Der Trend beschränkt sich nicht auf junge Käufer: Auch ältere Verbraucher entdecken das Online-Shopping für sich. 2025 stieg die Zahl der Internet-Käufer ab 55 Jahren um 3,1 Prozent. Besonders stark zulegten Lebensmittel und Drogerieartikel – hier kletterten die Umsätze um 10,4 Prozent.

Häufiger, mehr, schneller: Die neuen Einkaufsgewohnheiten Mittlerweile shoppt jeder zweite Deutsche öfter im Netz als noch im Vorjahr. Dabei steigt nicht nur die Häufigkeit – auch die gekauften Mengen nehmen zu. Der stationäre Handel hingegen kommt kaum noch mit: Für 2026 wird hier nur ein minimales Wachstum von 1,6 Prozent erwartet.

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Digitaler Vorsprung wird größer Der deutsche Online-Markt soll 2026 nominal um 4,3 Prozent wachsen. Die Entwicklung spiegelt einen tiefgreifenden Wandel wider: Immer mehr Menschen decken ihren Bedarf – von Kleidung bis zu Lebensmitteln – über digitale Kanäle. Da auch ältere Käufer zunehmend auf E-Commerce setzen, dürfte sich die Kluft zwischen Online- und Offline-Ausgaben weiter vergrößern.

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