Oranienburg schaltet Verwaltungsnetz nach Cyberangriff ab
Die Stadt Oranienburg hat ihr Verwaltungsnetzwerk nach einem Cyberangriff vom Netz genommen. Die Abschaltung begann am Donnerstagabend um 18 Uhr als vorsorgliche Maßnahme. Wie die Behörden bestätigten, wurde das Netzwerk selbst nicht kompromittiert, jedoch waren 75.000 Firewalls der Verwaltung betroffen.
Die Entscheidung, das Netzwerk zu trennen, erfolgte, um weitere Schäden zu verhindern. Bis Donnerstagabend blieb die Website der Stadt zwar online, wies jedoch auf eingeschränkte Dienstleistungen hin. Sämtliche Verwaltungsstellen und kommunale Einrichtungen sind nun nur noch telefonisch erreichbar.
Die Störung hat bereits zur Absage der offenen Sprechstunden im Bürgeramt am Freitag geführt. Die Behörden rechnen damit, dass die Abschaltung bis zum Wochenende andauert. Ziel der Maßnahmen ist es, die Auswirkungen des Angriffs einzudämmen. Die Dienstleistungen bleiben bis zur Freigabe des Netzwerks eingeschränkt. Bürger werden aufgefordert, dringende Angelegenheiten in dieser Zeit über die Telefonhotlines zu klären.






