Österreichs Tennisasse zwischen Rasen-Debüts und Verletzungssorgen vor Wimbledon
Madlen ScholzÖsterreichs Tennisasse zwischen Rasen-Debüts und Verletzungssorgen vor Wimbledon
Österreichs Tennisprofis bereiten sich mit letzten Feinjustierungen auf Wimbledon vor. Einige testen bereits ihr Können auf Rasen, während andere noch auf Sandplätzen trainieren. Manche hatten mit Rückschlägen durch Verletzungen oder frühe Turnierausscheiden zu kämpfen.
Als einziger österreichischer Herrenspieler ist Yuriy Rodionov diese Woche auf Rasen unterwegs: Er nimmt an einem Challenger-Turnier in Dublin teil. Die übrigen Top-Spieler des Landes, darunter Julia Grabher, bleiben vorerst auf Sand.
Anastasia Potapova hatte bisher eine durchwachsene Bilanz auf Rasen. In Leipzig verlor sie den ersten Satz mit 1:6 gegen Ekaterina Alexandrova und musste sich während des Spiels wegen Nacken- und Schulterbeschwerden behandeln lassen. Später gab sie im Viertelfinale von ’s-Hertogenbosch krankheitsbedingt auf. Dennoch wird erwartet, dass sie fit für Wimbledon ist, das am 29. Juni beginnt.
Lilli Tagger hat sich direkt für das Hauptfeld in Wimbledon qualifiziert und startet gerade erst in ihre Rasensaison. Sinja Kraus hingegen scheiterte bereits in der ersten Qualifikationsrunde eines Rasenturniers in Berlin.
Die österreichischen Spieler befinden sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Wimbledon-Vorbereitung: Während Rodionov in Dublin Matchpraxis auf Rasen sammelt, peilt Potapova trotz gesundheitlicher Probleme den Start in Wimbledon an. Tagger und Kraus verzeichneten dagegen unterschiedliche Ergebnisse bei ihren ersten Auftritten auf Rasen.






