23 March 2026, 06:33

Petershausen schafft die Wende bei Wasser- und Abwassergebühren bis 2026

Plakat mit Text und Logo, dasAmerikaner jährlich $5,5 Milliarden durch Maßnahmen von Biden-Harris-Administration zur Reduzierung von Überziehungs- und Scheckgebühren sparen.

Petershausen schafft die Wende bei Wasser- und Abwassergebühren bis 2026

Petershausens kommunaler Versorger meldet finanzielle Wende bei Wasser und Abwasser

Bis 2026 werden die Wasser- und Abwasserbetriebe der Gemeinde Petershausen erstmals seit Jahren Überschüsse erwirtschaften – ein deutlicher Umschwung nach einer Phase, in der Verluste aus vergangenen Jahren ausgeglichen werden mussten. Möglich wurde dies durch eine kürzliche Anpassung der Gebühren für die Einwohner.

Die erwarteten Überschüsse folgen auf eine Erhöhung der Entgelte zu Jahresbeginn. Demnach soll die Trinkwasserversorgung künftig rund 110.000 Euro einbringen, die Abwasserentsorgung sogar 250.700 Euro. Damit kehrt sich der bisherige Trend um, bei dem die Ausgaben die Einnahmen überstiegen.

Da es sich bei Wasser- und Abwasserdienstleistungen um kostendeckende Leistungen handelt, schreibt das Gesetz vor, dass sie langfristig ausgeglichen wirtschaften müssen. Die jüngsten Gebührenanpassungen waren daher nicht überzogen, sondern dienten der Konsolidierung der Haushalte. Sie gleichen rückwirkend die Fehlbeträge der vergangenen vier Jahre aus.

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Wie hoch die konkreten Gebührenänderungen in Petershausen ausfallen, wurde nicht bekannt gegeben. In vergleichbaren bayerischen Kleinstädten liegen die jährlichen Steigerungen jedoch meist im moderaten Bereich von 3 bis 7 Prozent. Solche Erhöhungen fließen in der Regel in Infrastrukturmaßnahmen wie die Sanierung von Leitungen oder die Modernisierung von Kläranlagen. Ob und welche konkreten Investitionen in Petershausen geplant sind, geht aus den öffentlichen Unterlagen jedoch nicht hervor.

Die erwarteten Überschüsse werden bis 2026 für stabile Finanzen bei den kommunalen Betrieben sorgen. Die Gebührenanpassungen stellen sicher, dass die gesetzlichen Vorgaben zur Kostendeckung eingehalten werden. Weitere Erhöhungen für die Bürger sind vorerst nicht vorgesehen – es sei denn, es stehen neue Infrastrukturprojekte an.

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