24 April 2026, 20:31

Polizei schließt Kölner Friseursalon nach spektakulärer Drogenrazzia

Ein Plakat mit der Aufschrift "Diebe & Einbrecher Pinkerton's Police" in fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand.

Polizei schließt Kölner Friseursalon nach spektakulärer Drogenrazzia

Ein Friseursalon im Kölner Stadtteil Vingst wurde nach einer großangelegten Polizeirazzia am 23. April 2023 geschlossen. Bei der Aktion beschlagnahmten die Behörden Drogen, Waffen und Luxusgüter. Ziel des Einsatzes waren der Verdacht auf Drogenhandel sowie Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften. Die Razzia war Teil einer umfassenderen Offensive gegen Kriminalität in mehreren Stadtvierteln.

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Die Operation begann in den frühen Morgenstunden des Sonntags. Beamte der Kölner Polizei, des Zolls und des städtischen Gewerbeamts durchsuchten den Friseursalon sowie benachbarte Wohnungen. Dabei fanden sie etwa 90 Dosen Kokain, mehrere Portionen Crack und 100 Gramm Marihuana. Zudem wurden eine Rolex-Uhr im Wert von 100.000 Euro, 20.000 Euro Bargeld, eine Machete, Messer und ein Mobiltelefon sichergestellt.

Der 32-jährige Inhaber muss sich nun wegen des Vorwurfs verantworten, von seinem Geschäft aus einen Drogenhandel betrieben zu haben. Die Ermittler dokumentierten zudem Verstöße gegen Aufenthalts-, Hygiene- und Jugendschutzbestimmungen. Daraufhin schloss und versiegelte das Gewerbeamt die Räumlichkeiten umgehend.

Es wurden Bußgelder in Höhe von über 95.000 Euro verhängt, und mehrere Spielautomaten wurden beschlagnahmt. Die Razzia beschränkte sich nicht auf Vingst: Auch in Kalk, am Neumarkt und im Friesenviertel fanden Kontrollen statt. Diese Maßnahmen sind Teil der laufenden Bemühungen der Stadt, gewerberechtliche Vorschriften durchzusetzen und die organisierte Kriminalität zu bekämpfen.

Der Friseursalon bleibt vorerst geschlossen, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden bestätigten die Beschlagnahmung von Drogen, Waffen und hochwertigen Gegenständen sowie die Verhängung hoher Geldstrafen. Der Einsatz unterstreicht Kölns umfassendes Vorgehen gegen illegale Aktivitäten und zur Einhaltung der örtlichen Gesetze.

Quelle