15 March 2026, 20:42

Raab und Schöneberger starten neues RTL-Quiz – doch die Kritik überwiegt

Ein Plakat mit einer Person mit breitem, strahlendem Grinsen, wilden Haaren und einem hellgelben Hintergrund, auf dem der Text "McFadden's Row of Flats: Die Comedy, die viele zum Lachen gebracht hat" steht.

Raab und Schöneberger starten neues RTL-Quiz – doch die Kritik überwiegt

RTL startet neue Quizshow Wer weiß wie wann was war? mit Stefan Raab und Barbara Schöneberger

Am 14. März feierte die neue Quizshow Wer weiß wie wann was war? bei RTL Premiere – ein Versuch des Senders, die Primetime-Quoten wiederzubeleben. Trotz eines Sieg in der Einschaltzeit stieß die Debütsendung auf scharfe Kritik von Zuschauern und in den sozialen Medien.

Das Format der Show setzt drei Generationen-Teams in einem Popkultur-Quiz gegeneinander, bei dem ein Preisgeld von 100.000 Euro winkt. In der ersten Folge sicherte sich die Altersgruppe der 40- bis 59-Jährigen den Gewinn. Viele Zuschauer kritisierten jedoch die musikalischen Einlagen als unpassend für ein Quizformat.

Die Quoten lagen bei insgesamt 1,81 Millionen Zuschauern, davon 630.000 in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen – ein Marktanteil von 17,0 Prozent. Damit übertrumpfte die Show Konkurrenten wie Hast Du Töne? bei Sat.1 (580.000 Zuschauer, 3,8 Prozent Marktanteil) und TV total auf ProSieben (1,03 Millionen, 4,5 Prozent). Frühere Raab-Formate wie Denn sie wissen nicht, was passiert hatten jedoch stärker debütiert und bis zu 2,6 Millionen Zuschauer erreicht.

Die Kritik am Showkonzept und an Raabs Humor verbreitete sich rasant im Netz. Einige Zuschauer spekulierten bereits über eine Absetzung und verwiesen auf sein letztes Quiz You Won't Win the Million with Stefan Raab, das wegen schwacher Quoten und negativer Resonanz eingestellt worden war. Unterdessen bleibt Raabs nächstes Projekt, Stefan & Bully vs. Some Random Guy, für den 28. März geplant.

Obwohl die Premiere RTL einen Primetime-Erfolg bescherte, wirft der Gegenwind Fragen nach der langfristigen Zukunft der Show auf. Angesichts eines weiteren Raab-Formats gerät die Senderstrategie, auf seine Marke zu setzen, erneut unter Druck.

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