25 March 2026, 00:35

Rofu Kinderland ruft Plüschtiere wegen Asbestverdachts zurück

Spielzeuge in ihrer ursprünglichen Verpackung, angeordnet zusammen.

Rofu Kinderland ruft Plüschtiere wegen Asbestverdachts zurück

Der deutsche Spielwarenhersteller Rofu Kinderland hat mehrere Plüschfiguren zurückgerufen, nachdem der Verdacht aufkam, dass sie Asbest enthalten könnten. Das in Hoppstädten-Weiersbach ansässige Unternehmen gab die Maßnahme bekannt, nachdem in der Füllung der Spielzeuge mögliche Spuren des gefährlichen Materials festgestellt worden waren. Kunden wurden aufgefordert, die betroffenen Produkte umgehend nicht mehr zu verwenden und sie gegen eine vollständige Rückerstattung zurückzugeben.

Der Rückruf wurde offiziell auf Lebensmittelwarnung.de, dem deutschen Portal für Produktwarnungen, veröffentlicht. Zu den zurückgerufenen Artikeln zählen unter anderem der Dschungel-Expedition-Super-Stretch-Gorilla und das Brainboooom-Super-Stretch-Raubtier. Obwohl bisher keine Verletzungen oder bestätigte Fälle einer Asbestbelastung gemeldet wurden, erklärte Rofu Kinderland, dass eine Kontamination der Füllung nicht ausgeschlossen werden könne.

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Dieser aktuelle Rückschlag trifft das Unternehmen in einer Phase anhaltender finanzieller Schwierigkeiten. Bereits im Januar hatte Rofu Kinderland Insolvenz angemeldet und dabei schwache Weihnachtsumsätze, veränderte Kaufgewohnheiten der Verbraucher sowie den starken Wettbewerb durch Onlinehändler als Gründe genannt. Trotz der finanziellen Probleme hat das Unternehmen eigeninitiativ gehandelt und die betroffenen Spielzeuge vom Markt genommen.

Bisher sind keine weiteren rechtlichen Schritte oder Eingriffe der deutschen Verbraucherschutz- oder Wettbewerbsbehörden über den Rückruf hinaus bekannt geworden.

Die betroffenen Spielzeuge sind nicht mehr erhältlich, und das Unternehmen bearbeitet die Rückerstattungen für zurückgegebene Artikel. Die Insolvenzverfahren von Rofu Kinderland laufen weiterhin, wobei der Rückruf die bestehenden Herausforderungen zusätzlich verschärft. Kunden mit Fragen zu den Produkten wurden angewiesen, sich für weitere Informationen direkt an den Hersteller zu wenden.

Quelle