Sachsen-Anhalt setzt auf ausländische Fachkräfte gegen den Arbeitskräftemangel
Gunda JopichSachsen-Anhalt setzt auf ausländische Fachkräfte gegen den Arbeitskräftemangel
Sachsen-Anhalt verzeichnet starken Anstieg ausländischer Beschäftigung
In Sachsen-Anhalt hat sich die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte in den vergangenen zehn Jahren deutlich erhöht. Das Bundesland führt damit in Ostdeutschland beim Wachstum – fast neun Prozent der Erwerbstätigen kommen mittlerweile aus dem Ausland. Dieser Trend spiegelt die verstärkten Bemühungen wider, lokale Fachkräftemangel zu bekämpfen.
Zwischen 2020 und 2025 verzeichnete Sachsen-Anhalt den stärksten Zuwachs an ausländischen Beschäftigten unter allen ostdeutschen Ländern. Innerhalb der letzten zehn Jahre stieg die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte in der Region um 308 Prozent.
Allein von Juni 2024 bis Juni 2025 erhöhte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten ausländischen Arbeitnehmer um 5.560. Aktuell beschäftigt jedes vierte Unternehmen im Land internationale Fachkräfte – doch fast drei Viertel der Betriebe tun dies noch immer nicht.
Die Anzahl der Unternehmen, die ausländisches Personal einstellen, hat sich seit 2015 mehr als verdoppelt. Vor allem größere Betriebe setzen vermehrt auf internationale Mitarbeiter, da Integration als zentraler Schlüssel zur Schließung von Lücken auf dem Arbeitsmarkt gilt.
Mittlerweile entfallen fast neun Prozent der Erwerbstätigen in Sachsen-Anhalt auf ausländische Arbeitskräfte. Das rasante Wachstum in diesem Bereich unterstreicht die Rolle des Landes bei der Bewältigung des regionalen Fachkräftemangels. Immer mehr Unternehmen übernehmen diesen Ansatz – Jahr für Jahr.






