23 May 2026, 12:30

Sachsen-Anhalt setzt auf Klimaschutz-Beirat für nachhaltige Infrastruktur bis 2026

Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz für neue Amtszeit ernannt - Impulse für zukunftsfähige Infrastrukturinvestitionen übergeben

Sachsen-Anhalt setzt auf Klimaschutz-Beirat für nachhaltige Infrastruktur bis 2026

Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz in Sachsen-Anhalt für neue Amtszeit ab Juli 2026 wiederberufen

Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz in Sachsen-Anhalt ist für eine weitere Amtszeit ab dem 1. Juli 2026 bestellt worden. Das Gremium wird die Landesregierung in Fragen der nachhaltigen Entwicklung, der Energiepolitik und des Klimaschutzes fachlich beraten. In seinen jüngsten Empfehlungen legt der Beirat den Fokus auf langfristige Infrastrukturinvestitionen und die wirtschaftliche Transformation.

Kürzlich übergab der Rat ein Positionspapier zum Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG) an Minister Prof. Dr. Armin Willingmann. In der Stellungnahme betont das Gremium die Vorteile einer Verknüpfung von Infrastrukturausbau mit Innovation, Energiesouveränität und Klimaschutz.

Zu den zentralen Prioritäten zählen die Modernisierung der Energie- und Wärmenetze, der Ausbau einer leistungsfähigen Wasserstoffwirtschaft sowie die Verbesserung des emissionsarmen öffentlichen Verkehrs. Zudem empfiehlt der Beirat nachhaltige Baustandards, um die Umweltbelastung zu verringern.

Um nachhaltige Fortschritte zu sichern, rät das Gremium, Mittel in widerstandsfähige, leistungsstarke und unabhängige Infrastrukturen zu investieren. Diese Investitionen sollen die Versorgungssicherheit stärken, das regionale Wirtschaftswachstum fördern und den Wandel zu einer klimafreundlichen Wirtschaft unterstützen.

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Die Empfehlungen des Beirats stützen sich auf Erkenntnisse des Zukunfts- und Klimaschutzkongresses sowie auf den Klimaschutz-Fachplan des Landes. Zudem bietet das Gremium kontinuierliche Begleitung bei der Umsetzung des Sondervermögens an, um langfristige Vorteile für Infrastruktur und Wirtschaftsentwicklung zu maximieren.

Die Arbeit des Beirats wird dazu beitragen, die Zukunft Sachsen-Anhalts zu gestalten, indem wissenschaftliche Expertise in politische Entscheidungen einfließt. Mit dem Fokus auf Infrastruktur, Energie und nachhaltiges Wachstum soll die wirtschaftliche und ökologische Resilienz der Region gestärkt werden. Die nächste Amtszeit beginnt Mitte 2026 – die Zusammenarbeit zwischen Beirat und Landesregierung wird fortgesetzt.

Quelle