23 May 2026, 16:33

Salzgitter blockiert Tiny Houses: Stadtrat lehnt bezahlbare Wohnidee ab

Baugenehmigungen für Tiny Houses? So hat der Rat von Salzgitter entschieden

Salzgitter blockiert Tiny Houses: Stadtrat lehnt bezahlbare Wohnidee ab

Ein Antrag zur Einführung von Tiny Houses in Salzgitter ist vom örtlichen Stadtrat deutlich abgelehnt worden. Der von der DiBo-Gruppe eingebrachte Vorschlag zielte darauf ab, Wohnraum bezahlbarer und flexibler für verschiedene Altersgruppen zu gestalten. Trotz der vorgebrachten Argumente unterstützten lediglich zwei Ratsmitglieder die Idee.

Die DiBo-Gruppe, angeführt von den ehemaligen AfD-Politikern Thomas Disselhof und Jörg Bogun, hatte einen Antrag eingereicht, der klare Regelungen für den Bau von Tiny Houses forderte. Ihr Plan sah vor, die kleinen Häuser in bestehende und künftige Bebauungspläne zu integrieren. Der Vorschlag wurde als Beitrag zur generationengerechten Wohnraumpolitik präsentiert.

Laut der Gruppe würden Tiny Houses barrierefreie und kostengünstige Wohnmöglichkeiten bieten. Ältere Bewohner könnten von größeren Immobilien in kompaktere Wohnformen umziehen und so Wohnraum für jüngere Familien freimachen. Zudem betonte der Antrag das Potenzial für altersgerechtes Wohnen und bot Senioren damit eine praktische Alternative zu herkömmlichen Wohnformen.

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Als der Antrag im Rat beraten wurde, stieß er auf massive Ablehnung. Nach einer Debatte stimmten die Mitglieder mit großer Mehrheit dagegen – nur zwei Ratsherren sprachen sich für das Vorhaben aus.

Die Ablehnung bedeutet, dass Tiny Houses vorerst nicht in die Bebauungspläne Salzgitters aufgenommen werden. Die Vision der DiBo-Gruppe von bezahlbaren und flexiblen Wohnlösungen bleibt damit vorerst blockiert. Über weitere Schritte in der Sache wurde bisher nichts bekannt.

Quelle