Sanierter Berliner Mauerweg an der Ruppiner Chaussee wieder geöffnet
Ein Kilometerabschnitt des Berliner Mauerwegs an der Ruppiner Chaussee wiedereröffnet
Nach einer umfassenden Sanierung ist ein etwa ein Kilometer langer Abschnitt des Berliner Mauerwegs entlang der Ruppiner Chaussee wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Der modernisierte Bereich verfügt nun über eine glatte Oberfläche, eine verbesserte Entwässerung und neue Sitzgelegenheiten – darunter eine Bank aus heimischer Eiche. Jahrelang hatte dieser Teil des Weges unter schlechten Bodenverhältnissen und einer bröckelnden Fundamentschicht gelitten.
Der Berliner Mauerweg folgt dem ehemaligen Grenzverlauf, der einst West-Berlin umschloss. Das aktuelle Teilstück verbindet den Bezirk Reinickendorf mit Hennigsdorf in Brandenburg. Im Laufe der Zeit hatte sich der Zustand des Weges durch instabilen Untergrund und schwache Tragschichten zunehmend verschlechtert.
Im Rahmen der jüngsten Arbeiten wurde der alte Asphaltbelag entfernt und recycelt. Regenwasser wird nun direkt in den angrenzenden Wald geleitet, was die Erosion verringert. Neben der verbesserten Wegoberfläche informiert eine neue Tafel mit historischen Fotos und mehrsprachigen Texten über die Teilung der Stadt.
Der frisch sanierte Abschnitt reiht sich in sechs weitere modernisierte Teilstücke des 160 Kilometer langen Mauerwegs ein, die in den letzten Jahren instand gesetzt wurden. Weitere Abschnitte befinden sich noch in der Sanierung oder Planung.
Der renovierte Weg bietet Spaziergängern und Radfahrern eine haltbarere und besser zugängliche Route. Gleichzeitig bewahrt das Projekt mit den neuen Informationstafeln ein wichtiges Stück Berliner Geschichte. In den kommenden Jahren sind weitere Aufwertungen entlang des Mauerwegs geplant.






