30 April 2026, 16:55

Schwedter Bürger kämpfen um ihre direkte Bahnverbindung nach Berlin

Ein Plakat, das eine detaillierte Karte des U.S.-amerikanischen Hochgeschwindigkeits-Personenverkehrsprogramms zeigt, einschließlich Routen und wichtiger Standorte, mit begleitendem Text über die Initiative.

Schwedter Bürger kämpfen um ihre direkte Bahnverbindung nach Berlin

Bürger in Schwedt protestieren gegen Streichung der Direktverbindung nach Berlin

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Die Einwohner von Schwedt in der Uckermark wehren sich gegen Pläne, ihre direkte Zugverbindung nach Berlin abzuschaffen. Die Änderungen, die ab Dezember in Kraft treten sollen, zwingen Fahrgäste auf einen langsameren Pendelzug umzusteigen. Hunderte Berufspendler werden von den neuen Streckenanpassungen betroffen sein.

Bisher bietet die Regional-Express-Linie RE3 eine direkte Verbindung zwischen Schwedt und Berlin. Ab Dezember entfällt dieser Service, sodass Reisende auf die RB61 zwischen Schwedt und Angermünde ausweichen müssen. Lokale Politiker kritisieren die Entscheidung scharf und bezeichnen sie als schweren Rückschritt für den Regionalverkehr.

Brandenburgs Infrastrukturminister Robert Crumbach (SPD) wies die Bedenken zurück. Er sprach von einer lediglich "geringfügigen Einschränkung der Servicequalität". Doch viele Pendler und Verantwortliche bleiben skeptisch, was die Zuverlässigkeit der neuen Pendelverbindung angeht.

Als Reaktion haben Protestierende einen offenen Brief an Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) geschickt. Sie fordern eine umfassende Überprüfung der Pläne, bevor diese umgesetzt werden.

Die geplanten Änderungen werden den Reisealltag von Hunderten täglichen Fahrgästen erschweren. Ohne die direkte RE3-Verbindung müssen Pendler mit längeren Fahrzeiten und möglichen Verspätungen rechnen. Wie die Proteste und der offene Brief an Woidke ausgehen, bleibt vorerst ungewiss.

Quelle