Sechsmal für Sea-Watch: Wie eine Läuferin den Berlin-Halbmarathon zur Tradition macht
Gebhard auch SchlauchinSechsmal für Sea-Watch: Wie eine Läuferin den Berlin-Halbmarathon zur Tradition macht
Eine Gruppe von Freunden traf sich an diesem Wochenende in Berlin, um E. zu unterstützen, die zum sechsten Mal beim Berlin-Halbmarathon an den Start ging. Die Veranstaltung entlang der Flughafenstraße markierte ein weiteres Jahr ihres Engagements für Sea-Watch. Trotz Müdigkeit kämpfte sie sich durch – begleitet von ihren engsten Vertrauten, wie es seit Jahren Tradition ist.
Jedes Jahr reist E. extra für den Halbmarathon nach Berlin. Diesmal kam sie mit festem Willen, in einer dünnen roten Jacke – ein Geschenk einer Freundin. Ihre Hingabe für die Sache treibt sie an, selbst wenn die Erschöpfung zuschlägt.
Am Renntag säumten ihre Freunde die Strecke, um sie anzufeuern. Eine von ihnen erreichte die Flughafenstraße, während sie ein Lied hörte mit Textzeilen wie "Mein Zorn ist ihr Zorn, ihre Liebe ist meine Liebe, ihr Blut ist mein Blut" – ein Moment, der die Energie des Tages noch steigerte. Unterdessen machte ein Video im Netz die Runde, in dem Björks Stimme über das Berghain sang und so zum gewohnten Großstadt-Trubel beitrug.
Nach dem Lauf traf sich die Gruppe zum Feiern. Hielt das Wetter mit, picknickten sie auf dem Tempelhofer Feld. Andernfalls versammelten sie sich in E.s Wohnung – ihr jährliches Ritual blieb ungebrochen. Wie viel sie über die Jahre für Sea-Watch gesammelt hat, ist nicht bekannt, doch ihr Einsatz bleibt unerschütterlich.
E. beendete ihren sechsten Berlin-Halbmarathon, unterstützt von Freunden, die die Reise jedes Jahr zu einem Höhepunkt machen. Die Tradition aus Laufen, Spendensammeln und gemeinsamem Feiern hält an – ob unter freiem Himmel oder in geschützten Räumen. Ihr Einsatz für Sea-Watch geht weiter, ein Rennen nach dem anderen.






