Stadttheater-Sanierung platzt aus allen Nähten: 45,6 Millionen und kein Ende
Gebhard auch SchlauchinStadttheater-Sanierung platzt aus allen Nähten: 45,6 Millionen und kein Ende
Sanierung des Stadttheaters verzögert sich weiter – Kosten steigen auf 45,6 Millionen Euro
Die Renovierung des Stadttheaters sieht sich weiteren Verzögerungen und steigenden Kosten gegenüber. Das Projektbudget beläuft sich mittlerweile auf 45,6 Millionen Euro, wobei die jüngste Kostenüberschreitung 5,5 Millionen Euro beträgt. Die Wiedereröffnung wurde auf Januar 2027 verschoben – ein Jahr später als ursprünglich geplant.
Andreas Lukas, Leiter der Stadtentwicklung, bestätigte die Verzögerung sowie die zusätzlichen Ausgaben. Er übernahm das Amt vor drei Jahren nach einer Vereinbarung zwischen Grünen, CDU und SPD. Kim Theisen, damals Co-Vorsitzende der örtlichen Grünen, spielte bei seiner Berufung eine Schlüsselrolle.
Theisen arbeitet inzwischen als leitende Beraterin unter Lukas – demselben Beamten, dessen Ernennung sie einst mit vorangetrieben hatte. Sie verfügt über einen Bachelor in öffentlicher Verwaltung und bringt Erfahrung aus den Finanz- und Prüfungsausschüssen des Stadtrats mit. In ihrer aktuellen Position bearbeitet sie Fälle im Bereich Bodenschutzrecht.
Zudem gibt es Spannungen wegen der Personalpolitik. Der lokale Grünen-Verband hatte kürzlich eine Stelle in der Stadtentwicklung auf der eigenen Website ausgeschrieben – ein Vorgehen, das bei Stadtverantwortlichen auf Kritik stieß.
Die Theatersanierung bleibt damit hinter dem Zeitplan zurück und überschreitet das Budget. Lukas räumte die Rückschläge ein, während Theisen ihre Beraterrolle weiter ausübt. Der Streit um die Stellenbesetzung verschärft die Herausforderungen für die Behörde.






