23 March 2026, 16:31

Waffenarsenal und 12.000 Euro: Drei Männer an deutsch-polnischer Grenze festgenommen

Schild auf dem Boden mit der Aufschrift "UN-Checkpoint Slow Down Armed Personnel - Do Not Enter" mit einem Glastisch und Gegenständen rechts und einer Wand mit einem Gegenstand im Hintergrund.

Waffenarsenal und 12.000 Euro: Drei Männer an deutsch-polnischer Grenze festgenommen

Die Bundespolizei hat drei Männer festgenommen, nachdem in ihrem Auto ein Waffenarsenal und gefährliche Gegenstände entdeckt worden waren. Das Fahrzeug war bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle auf der Autobahn A12 in der Nähe der deutsch-polnischen Grenze angehalten worden. Die Beamten fanden zudem 12.000 Euro Bargeld im Wagen.

Der Wagen wurde auf der A12 gestoppt, wo die Beamten mehrere gefährliche Gegenstände sicherstellten. Dazu gehörten ein Schwert, eine Machete, drei Messer, ein Schlagstock, eine Signalpistole, zwei Tierabwehrsprays und ein Schlagring. Der 35-jährige Fahrer war mit zwei Mitfahrern im Alter von 20 und 21 Jahren unterwegs.

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Die drei Männer wurden unter dem Verdacht festgenommen, gegen das Waffengesetz verstoßen zu haben. Der 21-Jährige war den Behörden bereits bekannt. Ob das beschlagnahmte Bargeld mit weiteren Straftaten in Verbindung steht, ist noch unklar.

Die Grenzkontrollen auf der A12 waren im Oktober 2023 wieder eingeführt worden, um Schmuggel und irreguläre Migration einzudämmen. Diese Kontrollen, die sich bis zu 30 Kilometer ins Landesinnere erstrecken können, führen zu langen Wartezeiten für etwa 13.800 polnische Pendler, die täglich nach Brandenburg fahren, sowie für 4.100, die nach Berlin unterwegs sind. Mehr als 3,5 Millionen Lkw passieren diese Route jährlich und sind von ähnlichen Behinderungen betroffen.

Die Festnahmen erfolgen im Rahmen der anhaltenden Grenzmaßnahmen, die deutsche Behörden angesichts der Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten für notwendig erachten. Die verlängerten Kontrollen sollen nun mindestens bis September 2026 fortgesetzt werden. Wirtschaftsverbände wie die IHK Ostbrandenburg fordern unterdessen einen klaren Plan, um die Belastungen für Handel und Pendler zu verringern.

Quelle