05 May 2026, 04:48

Wie 4,1 Milliarden Euro Brandenburgs historische Städte retteten

Ausführliche alte Stadtkarte mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten.

Wie 4,1 Milliarden Euro Brandenburgs historische Städte retteten

Brandenburg hat seine historischen Städte in den vergangenen 35 Jahren mit 4,1 Milliarden Euro an Fördergeldern grundlegend verwandelt. Das Geld, das je zur Hälfte vom Bund und vom Land kam, hat marode Gebäude vor dem Verfall gerettet und das lokale Kulturerbe wiederhergestellt. Nun zeigt eine neue Ausstellung in Potsdam, wie weit der Weg seit 1991 geführt hat.

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Vor drei Jahrzehnten lagen viele der alten Städte Brandenburgs noch in Trümmern. Anwohner setzten sich zur Wehr, um den Verfall zu stoppen, und drängten auf Sanierungen, bevor es zu spät war. Seither haben 401 Städte und Gemeinden Unterstützung durch spezielle Städtebauförderprogramme erhalten.

Die Mittel flossen nicht nur in die Instandsetzung von Gebäuden. Jeder öffentliche Euro zog im Schnitt sieben Euro an privaten Investitionen nach sich – zusätzlich zu den Beiträgen der Kommunen. Infrastrukturminister Robert Crumbach lobte das Engagement als Beweis für „Kreativität und Beharrlichkeit“ aller Beteiligten.

Das Potsdamer Stadtzentrum, das jahrelang im Aufbau war, steht exemplarisch für die Erfolge. Kulturministerin Manja Schüler bezeichnete die flächendeckenden Denkmalschutzbemühungen als eine „Liebeserklärung“ der ehrenamtlichen Helfer und Fachleute. Die neue Ausstellung am Brandenburger Tor in Potsdam wird nun durch andere Städte touren und die Veränderungen in der gesamten Region präsentieren.

Die 4,1 Milliarden Euro, die seit 1991 investiert wurden, haben das städtische Gesicht Brandenburgs neu geprägt. Städte, die einst dem Verfall preisgegeben waren, strahlen heute wieder in historischem Glanz. Die Wanderausstellung wird die Geschichte dieser Erneuerung in die Gemeinden des Landes tragen.

Quelle