29 April 2026, 12:32

Wiesbadens Maifestspiele feiern 130 Jahre mit Wagner, Straßenkunst und Gemeinschaft

Schwarzes und weißes Foto von Wagners Opernhaus in Bayreuth, mit ein paar Menschen vor dem Gebäude, umgeben von Bäumen und einem klaren Himmel, mit Text unten.

Wiesbadens Maifestspiele feiern 130 Jahre mit Wagner, Straßenkunst und Gemeinschaft

Die Internationalen Maifestspiele Wiesbaden feiern ihre 130. Auflage – und setzen in diesem Jahr auf eine mutige Mischung aus Oper, Straßenkunst und Gemeinschaftsfesten. Den Auftakt bildet Wagners Tristan und Isolde, inszeniert sowohl im Saal als auch unter freiem Himmel.

Am Eröffnungsabend gibt es zwei Aufführungen von Tristan und Isolde: eine im Konzertsaal, die andere als Open-Air-Version am Warmer Damm. Regie führt Tiago Rodrigues, dessen Produktion zudem live auf einer Großleinwand kostenlos übertragen wird. Wagner-Expert:innen begleiten das Publikum und diskutieren über Themen und Musik des Werks.

Am zweiten Tag rückt Straßenkunst in den Mittelpunkt. Besucher:innen können Origami falten, in einem offenen Opernchor mitsingen oder am Abend beobachten, wie riesige Giraffen-Puppen als Parade durch die Innenstadt ziehen.

Den Abschluss bildet ein besonderer Konzertabend mit dem Schauspieler und Musiker Christian Friedel. Die Veranstalter:innen wollen mit dem Programm Grenzen zwischen Hochkultur und öffentlicher Teilhabe überwinden.

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Die Maifestspiele verbinden in diesem Jahr große Oper mit spielerischer Kreativität. Kostenlose Open-Air-Übertragungen und Fachgespräche machen Wagners Werk zugänglicher. Gleichzeitig würdigt das Programm die lange Tradition des Festivals – und experimentiert mit neuen Formen der Publikumseinbindung.

Quelle