25 April 2026, 16:34

Wiesbadens Theater revolutioniert die Spielzeit 2026/2027 mit partizipativer Kunst im öffentlichen Raum

Cover eines aufgeschlagenen Buches mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" mit einer Textseite und einem Logo.

Wiesbadens Theater revolutioniert die Spielzeit 2026/2027 mit partizipativer Kunst im öffentlichen Raum

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden präsentiert sein mutiges Programm für die Spielzeit 2026/2027

Unter dem Motto "Wem gehört die Stadt?" verwischt das Programm die Grenzen zwischen Kunst und Alltag. Die Aufführungen verlassen die klassischen Bühnen und laden das Publikum auf unerwartete Weise zum Mitmachen ein.

Den Auftakt bildet Carl Orffs "Carmina Burana" mit über 200 Mitwirkenden. Diese groß angelegte Produktion setzt den Ton für ein Jahr, das ganz im Zeichen von Gemeinschaft und Zusammenarbeit steht.

Eines der ehrgeizigsten Projekte, "Sinfonie für 100 Bürger:innen", verwandelt Wiesbadenerinnen und Wiesbadener in aktive Teilnehmende auf der Bühne. Das Theater will die Barrieren zwischen Künstlern und Publikum abbauen und den Raum in eine Art "Resonanzkammer" für gemeinsame Erlebnisse verwandeln.

Jenseits der Theaterwände bringt "Metropolis Wiesbaden" Schauspieler und Musiker auf Straßen und Plätze. Opern-Flashmobs entstehen spontan in alltäglichen Settings und überraschen Passanten mit unangekündigten Darbietungen. Auch die Wartburg, ein historischer Ort, wird zum lebendigen Treffpunkt und spiegelt das städtische Leben wider.

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Das Hessische Staatsballett konzentriert sich in dieser Spielzeit auf zeitgenössische Werke. Das Musikprogramm des Theaters verbindet dagegen Vergangenheit und Gegenwart und fördert durch klassische und moderne Stücke neue Dialoge. Künstler suchen sogar gezielt Menschen auf, die selten Aufführungen besuchen, und bringen Kreativität direkt zu ihnen.

Die neue Spielzeit stellt die Frage, für wen Kunst eigentlich da ist. Indem das Theater in den öffentlichen Raum geht und Bürger einbezieht, definiert es seine Rolle in der Stadt neu. Die Vorstellungen finden auf Straßen, in historischen Gebäuden und an unerwarteten Orten statt – und machen Kultur so für alle zugänglicher.

Quelle