26 June 2026, 18:28

Wilderei-Verdacht: Armbrust als Tatwaffe bei Reh-Tötung in Bleckede sichergestellt

Polizei in Bleckede untersucht Tod einer Reh-Dame mit Armbrust

Wilderei-Verdacht: Armbrust als Tatwaffe bei Reh-Tötung in Bleckede sichergestellt

Am 25. Juni erließ das Amtsgericht Lüneburg einen Durchsuchungsbefehl für eine Hausdurchsuchung. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht die Tötung eines trächtigen weiblichen Rehs in Bleckede im vergangenen Monat. Die Behörden gehen von Wilderei und Tierquälerei aus.

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Das tote Tier war am 27. Mai vom örtlichen Jagdpächter entdeckt worden, der den Vorfall umgehend meldete. Die Untersuchungen ergaben, dass das Reh durch einen Armbrustbolzen tödlich getroffen worden war. Die Polizei sicherte den Bolzen als Beweismittel und konnte über die Hersteller von Armbrüsten einen möglichen Käufer ermitteln.

Am 25. Juni durchsuchten Beamte auf Grundlage des richterlichen Beschlusses eine Wohnung in Bleckede. Dabei beschlagnahmten sie eine Armbrust, die als mutmaßliche Tatwaffe gilt, sowie dazugehöriges Zubehör. Die Bewohner der Immobilie gelten nun als Beschuldigte und haben anwaltliche Vertretung.

Die Ermittlungen dauern an. Die Behörden prüfen weiterhin die Beweislage, die die beschlagnahmte Armbrust mit dem Tod des Rehs in Verbindung bringt. Weitere Details wurden bisher nicht bekannt gegeben.

Quelle