27 April 2026, 14:36

Wolfsangriff in Urnshausen: Sechs Schafe gerissen – Landwirte fordern Schutzmaßnahmen

Offenes Buch mit einer Illustration eines Schafs, das auf einer bewaldeten Fläche grast, umgeben von Bäumen, Pflanzen und Wasser, und mit der Überschrift "Die Geschichte des Schafs" und lesbarem Text auf der rechten Seite.

Wolfsangriff in Urnshausen: Sechs Schafe gerissen – Landwirte fordern Schutzmaßnahmen

Wolfsangriff bei Urnshausen: Sechs Schafe tot, acht schwer verletzt

Ein Wolfsangriff auf eine Schafherde in der Nähe von Urnshausen hat sechs Mutterschafe getötet und acht weitere schwer verletzt. Der Vorfall, der am frühen Sonntagmorgen entdeckt wurde, hat die Familie Specht, die am Ortsrand einen Bauernhof betreibt, tief erschüttert. Die Behörden wurden hinzugezogen, um den Angriff zu untersuchen und die Details zu bestätigen.

Der Schäfermeister Egon Specht und sein Enkel Simon fanden die verletzten und toten Tiere bei der Kontrolle ihrer Herde. Die Schafe wiesen schwere Bisswunden auf, sechs starben später an ihren Verletzungen. Sechs weitere wurden von einem Tierarzt behandelt und überlebten.

Die Familie geht von einem Angriff mehrerer Wölfe aus. Sie meldete den Vorfall dem Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz, genauer dem Kompetenzzentrum für Wölfe, Biber und Luchse, das Proben zur Überprüfung sicherte.

Der Verlust trifft die Familie Specht hart, da jedes Schaf Jahre sorgfältiger Zuchtarbeit repräsentiert. Über die finanziellen Einbußen hinaus betonen sie, dass ihre Landwirtschaft dazu beiträgt, die offene Kulturlandschaft der Rhön zu erhalten.

Der Angriff hat unter Thüringer Nutztierhaltern die Forderung nach klareren rechtlichen Regelungen im Umgang mit "Problemwölfen" neu entfacht. Viele Landwirte fordern nun wirksamere Schutzmaßnahmen für ihre Herden, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

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Der Wolfsangriff in Urnshausen setzt die Familie Specht sowohl finanziell als auch emotional stark unter Druck. Mit sechs toten und mehreren verletzten Schafen drängen die örtlichen Landwirte zudem auf bessere gesetzliche Lösungen im Umgang mit der Wolfsgefahr. Die Behörden werten weiterhin die am Tatort gesicherten Beweise aus.

Quelle