13 June 2026, 20:29

ZDF korrigiert umstrittene Berichterstattung zu Belfast-Unruhen und Elon Musk

ZDF wirft Musk vor, 'Jagd auf Migranten' und 'Bürgerkrieg' zu fordern

ZDF korrigiert umstrittene Berichterstattung zu Belfast-Unruhen und Elon Musk

Der deutsche öffentlich-rechtliche Sender ZDF ist für seine jüngste Berichterstattung über die Unruhen in Belfast in die Kritik geraten. Der Sender räumte ein, dass die Formulierungen in einem Beitrag über die Gewalt unpräzise und irreführend gewesen seien. In dem Bericht war dem US-Milliardär Elon Musk vorgeworfen worden, einen Bürgerkrieg in Nordirland anzustacheln.

Der Beitrag wurde in der Sendung ZDF heute live ausgestrahlt und brachte Musk sowie die rechtsextreme Figur Tommy Robinson mit Aufrufen zu einer „Jagd auf Migranten“ in Verbindung. Darin hieß es, deren Online-Posts hätten die Spannungen weiter angeheizt. Musk hatte Robinsons Aufruf zu Protesten auf seiner Plattform X verstärkt und geschrieben: „Nur durch wiederholte und laute Proteste haben wir eine Chance.“

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Die Unruhen in Belfast begannen nach einem brutalen Straßenangriff auf den Schotten Stephen Ogilvie durch den sudanesischen Staatsbürger Hadid Allodid. Ein Video der Attacke verbreitete sich rasant in den sozialen Medien. Daraufhin kam es zu Ausschreitungen, Brandanschlägen auf Unterkünfte von Migranten und einem Angriff auf einen afrikanisch geführten Supermarkt.

ZDF erkannte später die Ungenauigkeiten in seiner Berichterstattung an. Die Korrektur erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Belfast weiterhin von schweren Unruhen erschüttert wird. Die Gewalt hat bereits zu Sachschäden geführt und die Spannungen zwischen den Gemeinschaften weiter verschärft.

Quelle