16 April 2026, 22:33

109 Dezibel in Witten: Behörden beschlagnahmen manipulierten Hochleistungswagen

Polizeiauto vor einem Gebäude mit Fenstern und Türen geparkt, umgeben von Grünflächen und einem Schild, unter einem bewölkten Himmel.

109 Dezibel in Witten: Behörden beschlagnahmen manipulierten Hochleistungswagen

In Witten haben Behörden einen Hochleistungswagen beschlagnahmt, nachdem Anwohner über übermäßigen Motorenlärm geklagt hatten. Das Fahrzeug erreichte mit seinem Motor einen Geräuschpegel von 109 Dezibel – deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert von 82 dB. Die Beamten vermuteten, dass die Motorsteuerung mit leistungssteigernder Software manipuliert worden war. Der Besitzer argumentierte, der Lärm stamme vom werksseitig eingebauten Biturbo-System.

Bei der Kontrolle stand das Auto zudem in einem absoluten Halteverbot und blockierte eine Wendefläche. Die Behörden stellten fest, dass die Veränderungen die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs ungültig gemacht hatten. Daraufhin wurde der Wagen sofort sichergestellt.

Dem Besitzer drohen nun verwaltungsrechtliche Verfahren wegen der illegalen Umbauten und des Parkverstoßes. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Probleme mit manipulierten Fahrzeugsystemen in Wohngebieten.

Der beschlagnahmte Wagen bleibt so lange stillgelegt, bis die Vorschriftenkonformität wiederhergestellt ist. Der Besitzer muss sowohl die Lärmverstöße als auch die erloschene Betriebserlaubnis beheben. Nach Abschluss des Verwaltungsverfahrens könnten Bußgelder und weitere Sanktionen folgen.

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