16 Jahre Landrat: Altekrüger verlässt Spree-Neiße mit wirtschaftlichem Erbe und sorbischer Tradition
Madlen Scholz16 Jahre Landrat: Altekrüger verlässt Spree-Neiße mit wirtschaftlichem Erbe und sorbischer Tradition
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat sich von Harald Altekrüger verabschiedet, der nach 16 Jahren als Landrat des Landkreises Spree-Neiße aus dem Amt scheidet. Altekrüger hinterlässt eine Bilanz des wirtschaftlichen Aufschwungs und der Bewahrung kultureller Traditionen in der Region.
Während seiner Amtszeit führte Altekrüger den Landkreis durch eine Phase großer Herausforderungen und setzte dabei starke Akzente bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und dem strukturellen Wandel. Seine Bemühungen um die Stärkung der regionalen Wirtschaft wurden von Dietmar Woidke ausdrücklich gewürdigt, der ihn als Symbol für Stabilität und Kontinuität bezeichnete.
Ein besonderes Anliegen Altekrügers war die Förderung der sorbisch-wendischen Traditionen, die er fest im kulturellen Leben des Landkreises verankerte. Sein Abschied vollzieht sich im Rahmen eines geordneten Übergangs, nachdem der Kreistag Spree-Neiße eine rechtliche Klage der AfD gegen die Stichwahl zurückgewiesen hatte.
Die Wahl von Martin Heusler (CDU) zum neuen Landrat wurde damit endgültig bestätigt und ohne weitere Streitigkeiten besiegelt. Heusler wird sein Amt offiziell am 11. Mai antreten und Altekrüger nach dessen langjährigem Wirken für die Region nachfolgen.
Altekrügers 16-jährige Amtszeit war geprägt von Fortschritten in der wirtschaftlichen Entwicklung und der Pflege des kulturellen Erbes. Mit Martin Heusler an der Spitze steht Spree-Neiße nun vor einem neuen Kapitel der kommunalen Führung. Der Wechsel erfolgt nach einer klaren Abstimmung und der Beilegung rechtlicher Auseinandersetzungen.






